No More Heroes nur in den USA uncut. ;(
Schwarze Wolken, ey!!!

Kapitulation, ohoho!

Alben des letzten Jahres sind für mich wohl:
she – days
Katatonia – Live Consternation
Kate Nash – Made of Bricks
Enter Shikari – Take To the Skies
From Autumn To Ashes – Holding A Wolf By the Ears
Nine Inch Nails – Year Zero
Pain – Psalms of Extinction
Pelican – City of Echoes
Porcupine Tree – Fear of a Blank Planet
Korn – MTV Unplugged
God Is An Astronaut – Far From Refuge
Circa Survive – On Letting Go
Black Light Burns – Cruel Melody

Enttäuschungen des Jahres:
Thursday – Kill the House Lights
Scary Kids Scaring Kids – Scary Kids Scaring Kids
Samsas Traum – Wenn schwarzer Regen (So wie die Wellen ist aber uber.)
Queens of the Stone Age – Era Vulgaris
Puscifer – V Is For Vagina
Marilyn Manson – Eat Me, Drink Me
Korn – Untitled
Funeral For A Friend – Tales Don’t Tell Themselves (gaaanz groß)
Bloc Party – A Weekend in the City

So irgendwo dazwischen (also sicherlich nicht schlecht, aber nicht so toll wie erwartet):
Sigur Rós – Hvarf/Heim
Venetian Snares – My Downfall (Original Soundtrack)
Samsas Traum – Heiliges Herz
Parkway Drive – Horizons
Jimmy Eat World – Chase This Light
HORSE the band – A Natural Death
Fall Out Boy – Infinity On High (aber knapp an der Grenze zum Guten)
Explosions in the Sky – All Of A Sudden, I Miss Everyone
Clap Your Hands Say Yeah – Some Loud Thunder

Ich brauche Gitarrensaiten! Guitar Hero ist toll, ersetzt das echt Gitarrenspiel aber sicher nicht. Auch wenn ich sowieso lieber rumschreiender Sänger wäre, aber in der nächsten Minute auch wieder gerne Teil einer Post-Rock-Kapelle (hahaha, na klar).

Ich muss eine Menge DVDs bestellen, schaut mal meinen Wunschzettel an!

Ich will eine Analogkamera haben. Noch besser wäre Polaroid, aber da sind die Filme sauteuer und das quadratische Format nicht soo toll (der Rahmen aber schon!).

Vista sieht echt toll aus, aber es ist unglaublich mühsam zu bedienen. Wirklich: Bei jedem Scheiß wird der Bildschirm mysteriös halb-dunkel und der Benutzer gefragt, ob er den Vorgang auch wirklich durchführen will. WÜRDE ICH SONST DRAUFKLICHGKEN!?ß1ß1

Ehm, mehr fällt mir jetzt nicht ein, ich geh erst mal lustige Dinge in lustige Kisten packen.

Wohnung

14. Januar 2008

Tja, mit der Wohnung geht es voran. Die meisten der Möbel stehen schon, die Elektrogeräte sind gekauft und die beiden größten fehlenden Dinge sind die Schranktür und die halbe Küche.
Doch mit jedem Stück Möbel, das aus den IKEA-Kartons gepackt und zusammengeschraubt wird, verliert sich auch meine Jugend immer und immer mehr. Denn in letzter Zeit mache ich mir fast täglich Gedanken darüber, dass ich diese Zeit eigentlich nie so richtig ausgekostet habe. Früher war es immerhin so, dass ich nach der Schule und einem Mittagessen unterwegs zu Hause angekommen so gut wie immer schnurstracks zum PC gelaufen bin und dieser dann bis 12 Uhr in der Nacht an war – Klo- und Essenspausen inklusive. Klar, damals hat mir das viele Chatten und Surfen richtig Spaß gemacht, was wohl auch daran liegt, dass ich generell ein recht introvertierter Mensch bin und neue Kontakte nur schwer knüpfe (liegt auch daran, dass ich mich mit den wenigsten Menschen so richtig gut verstehe, meist entsprechen sie nicht wirklich dem, was ich von einem „Freund“ erwarte). Aber im Nachhinein betrachtet hätte ich meine Zeit dann doch lieber mit Weggehen, Spaß (im RL!) haben und Erfahrungen sammeln verbracht. Ohne die Schuld abwälzen zu wollen denke ich, dass das zu Teilen auch an meinen Freunden lag, die alle eher der Vorm-Computer-sitzen-und-zu-Hause-bleiben-Typ waren – aber auch ich empfand wie gesagt wenig Motiviation, diesbezüglich etwas zu ändern.

Ich will nicht behaupten, dass man mit 19 sein halbes Leben hinter sich gehabt hätte. Aber mit einer eigenen Wohnung, einer festen Freundin, mit der man in dieser wohnt und einem fixen Job (bzw. danach Studium, ich will’s ja auch zu was bringen), ist die Zeit der unbeschwerten Jugend wohl vorbei. Zu gewissen Teilen besitze ich nun Verantwortung für mich und andere Dinge, was zuvor nicht so stark der Fall war. Aus dieser Verantwortung resultieren selbstverständlich Restriktionen, aber genau diese sind es, die mir zu schaffen machen. So toll es ist, mit meiner Freundin alleine in einer eigenen Wohnung zu leben um dort tun und lassen zu können, wie man will, so mühsam ist es, jeden Diensttag (man beachte das Doppel-T) pünktlich aufzustehen, seine 12 Stunden gewissenhaft durchzuarbeiten und danach noch was im Haushalt zu erledigen. Immer wegzugehen wann man Zeit hat ist ebenfalls toll, aber wildes Rumgeknutsche oder Alkoholexzesse neben meiner Freundin wird’s auch nicht mehr spielen.

Ich bereue natürlich nicht, jetzt schon auszuziehen und freue mich auf unsere gemeinsame Wohnung. Ich bereue lediglich, die Zeit davor nicht so ausgekostet zu haben, wie ich es rückblickend gerne getan hätte. Denn rückgängig machen lässt sich nichts, und das ist etwas, was ich am meisten im Leben hasse.

Wahre Liebe (?)

16. Oktober 2007

Über das Thema hab ich gerade ernsthaft mit meiner Freundin gestritten.
Ausgangspunkt war ein Forenpost, in dem ich behaupte, wahre Liebe würde nicht existieren, da es höchst unwahrscheinlich ist, mit einer Person zusammen zu kommen, mit ihr das ganze restliche Leben glücklich bleibt und nie Gedanken an eine andere existieren.

Sie ist da ganz anderer Meinung, ist der festen Ansicht, sie würde sich, sollte es zwischen uns zu einer Trennung kommen, niemals mit einem anderen einlassen, da sie ja auch gar keine männlichen Freunde hat. Ich kann ja beispielsweise das Argument verstehen, dass man mit diesem zweiten Partner wichtige Punkte im Leben, so wie den ersten Kuss oder das erste Mal, nicht mehr teilen würde – sehe ich genau so. Allerdings finde ich es ehrlich gesagt etwas seltsam sich anzumaßen, man wüsste über die eigene Zukunft genaustens Bescheid und kenne sich selbst so gut dass man wüsste, wie es später aussehen wird.
Denn mein Hauptargument ist: Niemand weiß, was kommt. Auch wenn man glaubt, sich noch so gut zu kennen (und bei ihr heißt das: sollten wir uns trennen, wird sie nie mehr jemanden so sehr lieben wie mich), so birgt das Leben bestimmt noch einige Überraschungen für einen. Menschen ändern sich, die Umwelt ändert sich, Situationen kommen und gehen. Mag sein, dass wir beide bis an unser Lebensende zusammen sein werden, kann aber auch sein, dass wir das in einem halben Jahr nicht mehr sind und wir beide neue Partner gefunden haben. Ich hoffe dies natürlich nicht, da ich sie hier und jetzt, in diesem Moment sehr liebe und mir eine gemeinsame Zukunft gut vorstellen kann. Der Unterschied zu ihr ist jedoch: Ich behaupte nicht definitiv, dass diese Zukunft auch eintrifft – eben weil ich nur ungerne fixe Aussagen über das, was nocht kommt, mache. Denn klarerweise möchte ein sich gut verstehendes Liebespaar für immer zusammen bleiben, aber das ist ein gegenwärtiges Gefühl, mit dem ein zukünftiger Zustand beschrieben und herbeigewünscht wird, der sich allerdings in keinster Form fixieren lässt.

Deswegen glaube ich nicht an die wahre Liebe – zumindest nicht, dass man mit 18 oder 19 schon Aussagen darüber machen kann. Mit 70 vielleicht, bevor ich sterbe, ist es mir wohl möglich, rückblickend zu beurteilen ob es wirklich so etwas wie eine zentrale, vollkommene und für sich stehende Liebe in meinem Leben gegeben hat. Aber sicher nicht jetzt, während meiner ersten definitiven Liebe.

Kommentare sind natürlich erwünscht.