Gewonnän!

15. Mai 2008

Yeah.
Allerdings nicht bei den beiden beschriebenen Gewinnspielen, sondern beim Apple-Online-Magazin Macnotes, bei dem es das Buch „Windows auf dem Macintosh“ von Antoni Nadir Cherif zu gewinnen gab. Dieses Mal musste man aber nicht irgendwelche obskuren Aufgaben lösen und in seinem Blog Trackbacks setzen, sondern einfach nur einen Kommentar unter den entsprechenden Eintrag.

Tja, und nun liegt das Buch bei mir und auf das erste Durchblättern sieht es auch ziemlich hilfreich aus. Auch wenn ich Windows nicht vermisse, so habe ich dennoch vor, nach dem Einbau einer neuen 320-GB-Festplatte in mein MacBook darauf auch per BootCamp Windows Vista zu installieren. Für manche Spiele oder Programme, zu denen es leider keine Mac-Version oder eine passende Alternative gibt, ist es ja doch recht praktisch, das Microsoft-Betriebssystem auch zu besitzen. Per Parallels klappt dies an sich ja schon gut, zehrt aber stark an den Ressourcen – da ist eine zweite Partition doch um einiges praktischer, das Neustarten geht ja auch flott.

Nach Vista und der Anleitung in Buchform fehlt also nur noch die Festplatte – mal sehen, ob ich demnächst 100 Euro locker machen kann, immerhin kommt ja auch bald die einkommensfreie Zeit (aka Ferien), deren zwei Monate ich finanziell überstehen muss…

Die Nine Inch Nails spammen das Internet mit Musik voll!

Nein, das war wirklich mein erster Gedanke, als ich vom neusten Album-Release „The Slip“ erfuhr – wie auch schon „Ghosts I-IV“ völlig legal gratis aus dem Netz saugbar. Find ich ja theoretisch super, gute Musik gratis zu erhalten erfreut das Herz immer, zumal hier auch die Einstellung des Künstlers stimmt.
Dennoch hoffe ich, dass es mit NIN so nicht weiter geht. Ich meine, das letzte Album hat mit seinen immerhin 36 Tracks noch nicht mal richtig auf mich gewirkt und da kommt schon das nächste. Ich hab’s noch nicht gehört, keine Ahnung, was musikalisch auf mich zukommt, ich erwarte jedoch nichts Schlechtes. Trotzdem finde ich es schade, dass einem Album offenbar nicht mehr die Zeit gelassen wird, die es benötigt. „Ghosts“ verkommt so für mich irgendwie zu etwas Beiläufigem, etwas, das man mal eben so auf den Markt geworfen hat, entstanden aus Langeweile und im Endeffekt nicht bedeutsam. Das ist schade, denn einerseits bin ich mir sicher, dass das nicht die Intentionen Reznors waren, andererseits ist dieses Album viel zu gut und vielschichtig, als dass es schon wieder von einer neuen Scheibe, pardon, einem neuen Musikordner abgelöst werden sollte.

Ich hoffe, irgendjemand kann meine Gefühle diesbezüglich nachvollziehen. Selbst in Zeiten von BitTorrent, Rapidshare und 16-MBit-Leitungen ist ein Album einer tollen Band für mich immer noch was Besonderes, das, egal ob illegal gezogen oder wirklich gekauft, eine Zeit lang nur für sich stehen sollte – bis dann, ein Jahr oder so später, gerne wieder etwas Neues erscheinen kann.
Es wäre jedenfalls wirklich schade, wenn Musik in Zukunft keine ausreichende Wirkungsdauer mehr haben dürfte und die Quantität als Wertungsfaktor letztendlich doch siegen würde, völlig unabhängig davon, wie qualitativ hochwertig das Produzierte nun wirklich ist.

:)

1. Dezember 2007

Bald ist ja Weihnachten, Leute. Und wer mir jetzt schon (oder ausnahmsweise auch nach Weihnachten) was Gutes tun will:
Man sehe sich meine deviantArt-Wishlist an. Da sind ganz viele tolle Bilder eingetragen (gut, noch sind es nicht so viele, aber es könnten noch einige hinzukommen, Ina, Sebi, macht eure Bilder als print available!), und mit irgendwas muss ich ja die Wände meiner neuen Wohnung füllen (ja, das tu ich auch mit eigenen Bildern, aber so ein totaler Egomane bin ich auch nicht).

Also, alle die zu viel Geld oder Liebe für mich übrig haben: man schenke mir eine Fotografie!

Echt jetzt. Ich lese einen Artikel auf der Website der Süddeutschen Zeitung und sehe in den Verweisen links und unten zwei weitere, die mich interessieren. Die werden dann schnell in einen Hintergrund-Tab gepackt, und bald sieht mein Browser so aus.

Dabei hab ich nur noch sooo wenig Zeit… ja, der Zivildienst ruft!

Shut up!

27. Oktober 2007

So, ich bin jetzt erst mal auf Opera umgestiegen.
Grund: Firefox nervt mich. Der Browser ist zwar keineswegs schlecht, aber in letzter Zeit kommt es bei mir vermehrt zu Abstürzen – teilweise wenn ich nur einen Tab schließe, in dem sich ein pausiertes Video befindet -, Anzeigefehlern und unnötigen Ladepassagen, was wirklich unschön ist. Also warum nicht mal eine Alternative ausprobieren?

Vermissen werde ich bestimmt die vielen Erweiterungen, die es in dieser Form – meines Wissens nach – bei Opera nicht gibt. Ist ja auch nicht open source, somit logisch. Dafür gibt es aber „Widges“, was ich mir darunter bei einem Browser vorstellen soll, weiß ich noch nicht, wird aber in Erfahrung gebracht.
Ansonsten kommt mir das Teil jetzt schon schneller vor, auch wenn die Bedienung einzelner Elemente natürlich ungewöhnlich ist. Das Programm wird seine Wirkung aber ohnehin erst im täglichen Gebrauch entfalten, da wird sich dann zeigen, wie schnell es wirklich ist bzw. ob es erneut zu Abstürzen kommt (ich brauch endlich mehr RAM!). Die Flash-Anzeigefehler existieren in Opera jedoch nicht, schon einmal ein positiver Punkt.

Jetzt aber erst mal Lesezeichen übertragen, Passwörter eintragen, Layout anpassen usw…

5 Differences

26. Oktober 2007

Ein wunderschön animiertes und fantasievolles Suchspiel. Am besten ohne Ton genießen.

Ihr Hirten und Schafe

23. Oktober 2007

Wisst ihr was? Langsam verliere ich den Glauben an die Menschheit. Und zwar den Glauben daran, dass sich in den Köpfen der Menschen irgendwann einmal etwas ändern wird.

Ausschlaggebend für diese These war ein Thread im Multimediaxis-Forum. Hierbei geht es um die eigene Gläubigkeit in Bezug auf Gott – und nachdem jeder schön brav seine Meinung dazu gesagt hat, kommt es selbstverständlich zur Diskussion. Das wäre ja völlig in Ordnung, wenn nicht eines der Fall wäre: Von beiden Seiten, also von Gottesgläubigen wie Atheisten/Agnostikern kommen wieder einmal die selben, alten „Argumente“, die schon so ausgelutscht und langweilig sind, dass es richtig weh tut. Da werden Dinge aufgeworfen und als Tatsachen präsentiert, die schon vor Jahrhunderten von diversen Philosophen, Naturwissenschaftlern und Theologien widerlegt oder aus der Welt geschafft wurden – und dennoch beschäftigt man sich immer noch mit diesem Schwachsinn.
Gut, man kann damit argumentieren, dass in diesem Forum vorwiegend junge Leute posten, aber einige ältere (um die 20-25) sind ebenso anwesend und verbreiten fleißig Halbwahrheiten und Uraltfloskeln. Ziemlich traurige Bilanz, wenn ihr mich fragt, immerhin sieht es andernorts nicht unterschiedlicher aus.

Ein Beispiel wäre hier eine Diskussion in einem Eintrag des Bestatter-Blogs. In dem Bericht geht es um ein schwules Paar, in dem einer der Partner gestorben ist und der andere nun die Trauerfeier arangiert, was der homophobe Vater des Verstorbenen gar nicht gerne sieht.
Und während ansonsten mit Unverständnis über den Vater Köpfe geschüttelt werden, hat ein User namens Ar-ras nichts Besseres zu tun, als wieder einmal über Schwulengemeinschaften (-Ehen kann man das ja immer noch nicht nennen) herzuziehen und zu glauben, er hätte Gottes Weisheit mit den Löffeln gefressen. Das tut er mit fragwürdigen Scheinargumenten à la „Die Ehe ist eine Sache der Kirche, und solange der deutsche Bundespräsident auf Gott schwört, ist das auch gerechtfertigt!“ oder „Gott hat die Liebe/Sexualität nur zwischen Mann und Frau vorgesehen! [Nicht weiter begründet]“ – auf Gegenargumente geht er natürlich nicht und wenn überhaupt nicht mit dem notwendigen Ernst ein.

Ich behaupte bestimmt nicht, dass nur eine Einheitsmeinung herrschen sollte, ganz im Gegenteil – Meinungspluralismus hat schon seine positiven Dinge. Wenn es allerdings um derart Essentielles wie den Fakt, dass Gott nicht beweisbar ist, oder die Akzeptanz von homosexuellen Lebensgemeinschaften geht, hat das nicht mehr viel mit Meinungen, sondern mit altbackenen Überresten längst nicht mehr aktueller Traditionen zu tun
Oder ganz einfach mit einer großen Menge an Unwissen.

Somehow

11. Oktober 2007

Soeben habe ich herausgefunden, dass ich eine bestimmten Art und Weise internetsüchtig bin:
Ich hänge zwar nicht übermäßig viel vor dem PC (für meine Generation) und halte auch problemlos mehrere Wochen ohne Internetzugang aus. Aber wenn ich theoretisch die Möglichkeit hätte, ins Internet zu gehen, diese mir aber durch technische Probleme verwehrt wird, hake ich so lange nach und versuche dem Problem auf den Grund zu gehen, bis es funktioniert. Andernfalls lässt mich die Sache nicht los, und ich laufe immer wieder zum PC respektive Router um es erneut zu probieren, zu schauen, ob sich was tut (sofern ich nicht ohnehin schon an der AON-Hotline hänge).

Erzähl ich jetzt mal so, weil gerade wieder so eine Situation war – aus unerfindlichen Gründen konnten die meisten Internetseiten nicht oder nur schlecht und extremst langsam geladen werden, was jedoch nur auf meinem MacBook der Fall war (und jetzt will ich nix von wegen „Scheiß Mac!“ oder so hören, das war das erste Mal seit ich das Gerät habe, wo es ein wirkliches Problem damit gab) – auf allen anderen PCs, die mit unserem Router verbunden war, lief’s perfekt.
Nun funktioniert gewohnt schnell und stabil, und ich kann mir nicht erklären, woran es lag, auf einmal lief wieder alles. Aber irgendwie hat es mir gezeigt, dass ich zumindest zu Hause wenn ich dazu Lust habe aufs Internet zugreifen können muss. Alles andere macht mich nur wütend.

Elektrohasch

7. September 2007

Was man im Internet so alles findet…
I-Doser bietet ein zweifellos revolutionäres Konzept, und zwar auf dem Bereich der Gehirnstimulation:

Auf der heruntergeladenen Software lassen sich bestimmte Audio-Dateien, „Doses“, abspielen, die, so verspricht es die Firmenwebsite, mit bestimmten Klängen die verschiedenen Gehirnareale stimulieren und so Gefühle wie Entspannung, Aufregung, Erregung oder ganz allgemein Halluzinationen auslösen können. Versprochen wird, dass bei der richtigen Anwendung (schallabdichtende Kopfhörer, abgedunkelter Raum, bei Entspannung hören) die ungewöhnliche Musik sogar den Effekt echter Drogen simulieren und sie somit ersetzen kann. Zu hören gibt es dafür Rauschen, trommelnde Regentropfen, Pfeifen und andere abstrakte Geräusche, die die jeweilige Wirkung hervorbringen sollen.

Gratis ist das Ganze aber natürlich nicht, bis auf zwei Probe-Dosen muss man die Geräuschansammlungen auf CDs oder als MP3s kaufen. Die gibt es bisher in zwei Ausführungen: Einmal das „Trip, Nitrous, Rave, and Absinthe“-Paket (das vor allem eher aufwühlen und Emotionen hervorbringen soll) sowie das „Marijuana, Cocaine, Opium, and Peyote“-Set, womit man natürlich hauptsächlich Halluzinationen, Beruhigung und Entspannung erleben soll.
Wer den Hang zum Selbstexperiment hat, kann sich auf der Website unter „Free Doses“ die zwei erwähnten Gratis-Dosen downloaden (bzw. drei bei Forums-Registrierung), oder aber auf der MySpace-Seite des Unternehmens direkt den „Marijuana“-Sound erfahren.

Mein Testbericht kommt morgen, nachdem ich die Sache heute Nacht ausprobiert werden habe. Meine Verstärker-Kopfhörer scheinen dafür ideal, mit dem Laptop kann ich mich ins Bett legen… wunderbare Voraussetzungen, oder?

Website: I-Doser.com
MySpace: myspace.com/idoser

Sharks and Danger

10. August 2007

Hab mir nun Windows XP mittels Parallels auf meinem OS X installiert – ging eigentlich reibungslos, Internet ist auch kein Problem. Irgendwie fühl ich mich in Windows aber unsicher. :D Soll jetzt kein Windows-Bashing werden, aber besonders im Vollbildmodus habe ich ständig Angst, dass irgendetwas nicht klappt und meinen Laptop schädigt. Da es auf virtuellen Maschinen aber sowieso immer Absicherungen gibt und Windows wohl kaum auf die tiefsten Systemkonfigurationen meines OS X zugreift, ist die Sorge praktisch unbegründet… aber dennoch da!

Na ja, ich werde Windows ohnehin nur für Programme nutzen, für die es keine OS-X-Version bzw. kein entsprechendes Pendant gibt, was sehr wenige sein werden. Für manche PSP-Programme beispielsweise ist es aber doch von Nöten (oder falls ich wieder mal was mit dem RPG-Maker machen will).

Ansonsten hat meine Mutter jetzt ein Upgrade unseres Internetzugangs durchgeführt – was verdammt gut klingt: 20 GB Fair Use 24/7 lang, bei Übertritt höchsten Sperrung des Zugangs bis zum Monatsende.
Klingt für viele ziemlich standardmäßig, aber wenn man bedenkt, dass wir davor untertags nur 1 GB Traffic zur Verfügung hatten und erst ab 18 Uhr (bis 8 Uhr) nach dem Fair-User-Prinzip geladen werden durfte… die Überziehungskosten sprengten meist den Rahmen des Ertragbaren.
So sind wir jetzt jedenfalls um einiges besser dran, zumal meine Mutter auf Grund eines Angebotes jetzt sogar eine geringere Monatspauschale zahlen muss.

So, jetzt gehe ich mich noch ein wenig mit Windows spielen (externe Festplatte erkennen lassen, Webcam ausprobieren) und dann… hm, zum Schlafen bin ich zu munter. Mal sehen.

(Boah, ich liebe meine einfallsreichen Kategorien!)