Vaginale Embolie

26. Mai 2008

Boah, ich hasse Amazon. ;(

Da sucht man nach Palahniuk-Büchern um für eine Bekannte zu schauen, welches es auf Deutsch gibt (weiß ich nicht auswendig, Schande über mich), entdeckt die deutschen Cover zu den beiden neuen Büchern Snuff und Stranger Than Fiction (letzteres zumindest neu als Übersetzung) und kommt dann, nach einem Gefühl dass sich mit „Euphorie“ nur untertrieben beschreiben lässt, darauf, dass die beiden Bücher noch gar nicht erschienen sind und ein Termin offenbar auch nicht feststeht.

Scheiß Amazon! >O

Crab people!

25. Mai 2008

!!!

Na dann hoffentlich mit viel Paprika!

Vor zwei Tagen wurden in Österreich Personen von sieben Tierschutzvereinen willkürlich festgenommen. Wie das im Überwachungsstaat so üblich ist, wurden dabei auch noch gleich deren Häuser gestrümt, private Daten entwendet und vor der Aktion sowieso monatelang beschattet, überwacht und bespitzelt.

So weit, so schlecht. Zehn Personen befinden sich in Haft, einer davon im Hungerstreik. Vorwurf: „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ – wobei man sich zu etwaigen Begründungen natürlich nicht äußern wollte, es heißt lediglich, „der Verdacht habe sich nach der Durchsuchung verstärkt“. Interessant, was in unserem Land so alles möglich ist. Da ist man Obman eines Vereins und wird urplötzlich verdächtigt, quasi ein Terrorist zu sein – wodurch dieser Verdacht allerdings belegt werden könnte oder was konkret eine „kriminelle Vereinigung“ ausmacht bzw. ab wann eine solche existiert, bleibt im Dunkeln.

Klar, vermutet werden kann die Ausübung tierrechtlich positive, rechtlich aber leider negative Aktionen: Brandanschläge auf Tierfabriken, Sabotage gegen Lebensmittelkonzerne, Zerstörung von Jagdeinrichtung usw. Klingt für mich allerdings mehr nach der ALF bzw. TBF, die diese Taten auch öffentlich zugibt, deren Drahtzieher aber glücklicherweise großteils verdeckt bleiben. Weswegen nun unter anderen der normalerweise nur mit Demonstrationen und Informationsmaterial/-kampagnen auf das Leiden der Tiere aufmerksam machende Verein gegen Tierfabriken solche Vorwürfe ertragen muss, ist unklar.

Aber ich erinnere: Oftmals reicht es nur, bestimmte Worte auszusprechen respektive zu publizieren, bzw. sich (angeblich) zur falschen Zeit am falschen Ort zu befinden. Holla, schon kann man bespitzelt, inhaftiert und seiner Recht entledigt werden!

Das alles ist möglich in diesem wunderbaren Mitteleuropa, das, regiert von den so genannten „Mitte-Rechts-Parteien“, Deratiges problemlos zulässt, ja sogar noch fördert. Aber ich gebe gar nichts so sehr der Politik die Schuld daran – nein, es sind vielmehr die Wähler, also unsere Gesellschaft, die mit ihrer Stimme zur Verantwortung gezogen werden muss. Denn dass sich in diesem Land immer noch nichts zum Guten wendet, sieht man sehr leicht und schnell an den User-Kommentaren einschlägiger Newsportale. (Wobei auf letzterem die Vernunft offenbar zumindest teilweise noch vorhanden.)

Nettes Bemerkung zum Schluss: PeTA kürt die sexuellsten Vegetarier-Celebrities.
Ich hab für Naomi Watts und Steve Jobs gestimmt. :D

From Heavy to Low

20. Mai 2008

Vor kurzem habe ich The Fountain von Darren Aronofsky gesehen und war begeistert. Nicht nur wegen der großartigen Geschichte, sondern auch wegen der überaus gelungenen Verschmelzung von Bildern und Musik. Klar, dass da sofort der Soundtrack hermusste, aus dem ein Stück besonders heraussticht: „Togehter We Will Live Forever“, ein reines Klavierstück, das mir wieder einmal bestätigt hat, wie wunderbar dieses Instrument ist (natürlich vorausgesetzt, man spielt es richtig *hust*).

Na ja, demzufolge hab ich gerade eben noch ein Muxtape fertiggestellt, welches nur Klaviermusik oder Stücke, die auf dem Klavier begründen, beinhaltet – allerdings ausschließlich Modernes, klassische Musik mit diesem Instrument begeistert mich seltsamerweise kaum. Anders als meine Playlists wird diese Zusammenstellung aber nicht monatlich aktualisiert, sondern vielleicht nur, wenn ich bessere Lieder finde – vielleicht aber auch gar nicht, mal sehen.

Wer also genauso wie ich auf derartige Musik steht, sollte mal reinhören. Ist ja eh gratis.

Klavier-Muxtape

Tracklist
1. 65daysofstatic – Radio Protector [One Time For All Time]
2. Michael Andrews – The Artifact and the Living [Donnie Darko OST]
3. dredg – Brushstroke: Walk in the Park [el cielo]
4. Explosions in the Sky – What Do You Go Home To? [All of A Sudden, I Miss Everyone]
5. Nine Inch Nails – Leaving Hope [Still]
6. Mogwai – I Know Who You Are But What Am I? [Happy Songs for Happy People]
7. At the Drive-In – Hourglass [In/Casino/Out]
8. God Is An Astronaut – Forever Lost [All Is Violent, All Is Bright]
9. Yann Tiersen – Comptine d’un Autre Été – L’après-midi [Le fabuleux destin d’Amélie Poulain OST]
10. Eluvium – Radio Ballet [Copia]
11. Sigur Rós – Untitled 3 [( )]
12. Clint Marsell – Together We Will Live Forever [The Fountain OST]

Häh?

20. Mai 2008

Warum ist der Mensch stolz darauf, Mensch zu sein?

Ich verstehe es nicht.

Gewonnän!

15. Mai 2008

Yeah.
Allerdings nicht bei den beiden beschriebenen Gewinnspielen, sondern beim Apple-Online-Magazin Macnotes, bei dem es das Buch „Windows auf dem Macintosh“ von Antoni Nadir Cherif zu gewinnen gab. Dieses Mal musste man aber nicht irgendwelche obskuren Aufgaben lösen und in seinem Blog Trackbacks setzen, sondern einfach nur einen Kommentar unter den entsprechenden Eintrag.

Tja, und nun liegt das Buch bei mir und auf das erste Durchblättern sieht es auch ziemlich hilfreich aus. Auch wenn ich Windows nicht vermisse, so habe ich dennoch vor, nach dem Einbau einer neuen 320-GB-Festplatte in mein MacBook darauf auch per BootCamp Windows Vista zu installieren. Für manche Spiele oder Programme, zu denen es leider keine Mac-Version oder eine passende Alternative gibt, ist es ja doch recht praktisch, das Microsoft-Betriebssystem auch zu besitzen. Per Parallels klappt dies an sich ja schon gut, zehrt aber stark an den Ressourcen – da ist eine zweite Partition doch um einiges praktischer, das Neustarten geht ja auch flott.

Nach Vista und der Anleitung in Buchform fehlt also nur noch die Festplatte – mal sehen, ob ich demnächst 100 Euro locker machen kann, immerhin kommt ja auch bald die einkommensfreie Zeit (aka Ferien), deren zwei Monate ich finanziell überstehen muss…

Mein Motto.

(Wirklich.)

Playlist: April 2008

11. Mai 2008

So, etwas verspätet aber doch meine Playlist für April.

Muxtape

1. Nine Inch Nails – 3 Ghosts I
2. Killswitch Engage – My Curse
3. A Day To Remember – Your Way With Words Is Through Silence
4. HORSE the band – Manateen
5. Does It Offend You, Yeah? – Dawn of the Dead
6. Sonic Youth – Kool Thing
7. Parkway Drive – Romance Is Dead
8. Oasis – Little By Little
9. A Day To Remember – Heartless
10. Saosin – Come Close
11. Bury Your Dead – House of Straw
12. Sigur Rós – Hijómalind

Die Nine Inch Nails spammen das Internet mit Musik voll!

Nein, das war wirklich mein erster Gedanke, als ich vom neusten Album-Release „The Slip“ erfuhr – wie auch schon „Ghosts I-IV“ völlig legal gratis aus dem Netz saugbar. Find ich ja theoretisch super, gute Musik gratis zu erhalten erfreut das Herz immer, zumal hier auch die Einstellung des Künstlers stimmt.
Dennoch hoffe ich, dass es mit NIN so nicht weiter geht. Ich meine, das letzte Album hat mit seinen immerhin 36 Tracks noch nicht mal richtig auf mich gewirkt und da kommt schon das nächste. Ich hab’s noch nicht gehört, keine Ahnung, was musikalisch auf mich zukommt, ich erwarte jedoch nichts Schlechtes. Trotzdem finde ich es schade, dass einem Album offenbar nicht mehr die Zeit gelassen wird, die es benötigt. „Ghosts“ verkommt so für mich irgendwie zu etwas Beiläufigem, etwas, das man mal eben so auf den Markt geworfen hat, entstanden aus Langeweile und im Endeffekt nicht bedeutsam. Das ist schade, denn einerseits bin ich mir sicher, dass das nicht die Intentionen Reznors waren, andererseits ist dieses Album viel zu gut und vielschichtig, als dass es schon wieder von einer neuen Scheibe, pardon, einem neuen Musikordner abgelöst werden sollte.

Ich hoffe, irgendjemand kann meine Gefühle diesbezüglich nachvollziehen. Selbst in Zeiten von BitTorrent, Rapidshare und 16-MBit-Leitungen ist ein Album einer tollen Band für mich immer noch was Besonderes, das, egal ob illegal gezogen oder wirklich gekauft, eine Zeit lang nur für sich stehen sollte – bis dann, ein Jahr oder so später, gerne wieder etwas Neues erscheinen kann.
Es wäre jedenfalls wirklich schade, wenn Musik in Zukunft keine ausreichende Wirkungsdauer mehr haben dürfte und die Quantität als Wertungsfaktor letztendlich doch siegen würde, völlig unabhängig davon, wie qualitativ hochwertig das Produzierte nun wirklich ist.