Being english is not a disease!

6. Februar 2008

Das From-Autumn-To-Ashes-Konzert gestern war eines der besten seit langem, bzw. das beste seit langem. <3
Das lag nicht nur an der Musik, denn die war auch bei vorigen Konzerten gut – nein, hier stimmte einfach alles, die Stimmung, das Publikum, die Songwahl usw. Denn obwohl das Konzert wieder einmal von der kleinen in die große Halle der Arena verlegt wurde, war – nicht wie bei beispielsweise Bring Me The Horizon – so extrem viel los, dass vor der Bühne eigentlich nur noch ein einziges Gedränge herrschte. Also, doch, irgendwie war viel los und auch alles voll, nur eben vorm Bühnenbereich während eines der insgesamt fünf Konzerte irgendwie nicht so wirklich, was durchaus positiv aufzufassen ist, denn so hatte man Platz zum Rumhüpfen und war trotzdem unter gleichgesinnten Leuten, was die Sache nicht so fad machte wie Konzerte, bei denen zwar nicht viel los ist, dafür aber auch keiner so wirklich motiviert mitmacht.

Wie gesagt gab es noch vier Vorbands, wovon ich zuerst gar nichts wusste, da auf der Karte und im Internet immer nur „From Autumn To Ashes“ stand.
Zuerst spielten Your Demise, eine Hardcore-Band aus England, die eigentlich ziemlich cool waren. Gute Breakdowns und eine Stimme die so eine Mischung aus Geschrei und Gebrüll darstellte, eigentlich genau das, was mir gefällt. Am besten war wohl, als der Sänger von der Bühne sprang und einen Circle Pit startete – und dabei mit seiner Mikrofonschnur die ganzen Tänzer im Publikum einwickelte. :D Dass das wohl doch keine so gute Idee war merkte er wohl, als es ein paar von denen auf die Fresse haute und er dann auch nicht mehr wirklich singen konnte. Aber das war mir und wohl auch dem Sänger egal, weil’s toll aussah. Ja.
Dann kamen Blood Stands Still auf die Bühne, die so eine Art traditionellen New York Hardcore/Moshcore spielten. Wenig aufregend, die Riffs waren eher einfallslos und nur mit einer Gitarre gespielt, was dem Ganzen den Druck nahm. Die Stimme nervte auch, also nicht wirklich das Wahre.
Die dritte Band im Bunde waren Furious Styles, Rapcore aus Washington, DC. Der fette Sänger verstand es gut, das Publikum zu motivieren und hatte auch ’nen netten Flow drauf, aber das Genre ist halt nicht wirklich meins. Die allgemeine Stimmung konnte die Gruppe aber mächtig anheizen, das muss man ihr auf jeden Fall zugute halten.

Als letzte Vorband spielten Idiom, von denen ich bis eben nicht wusste wie sie heißen, da man sich die Namen von der Bühne ja nicht merkt, dieser aber auch sonst nirgends aufschien. War wohl irgendwie kurzfristig, denn ein Mädel, mit dem ich gequatscht hab, wusste auch nur was von drei Vorbands.
Na ja, Idiom also spielten so typischen Post-Hardcore mit ziemlich harten Parts, aber auch einigen mit cleanem Gesang und effektgeladenen Gitarrenmelodien, was eigentlich durchwegs gut klang. Tja, die CD um fünf Euro hätte ich mir wohl kaufen sollen, aber damals wusste ich ja auch noch nicht, dass die das waren… und so.

Ja, dann also FATA. Diese kündigten gleich an, dass dies ihre erste Show in Wien wäre, weswegen sie auch einige ältere Klassiker spielen wollte und nicht nur neues Zeugs – gut so, auch wenn ich die Band schon bei Rock im Park gesehen hab, da aber nur für 30 Minuten. Begonnen wurde mit Pioneers, dann hab ich die genaue Setlist nicht mehr im Kopf, ich weiß nur noch so ungefähr die Songs (aber ohne passende Reihenfolge): Reflections, The After Dinner Payback, No Trivia, On the Offensive, Recounts and Recollections, Everything I Need, Travel, Take Her to the Music Store, Pioneers, Short Stories With Tragic Endings (das war natürlich die Zugabe und somit der höchst treffende Finalsong) und sicher noch einige andere, die mir jetzt aber nicht einfallen wollen. Seltsamerweise aber nichts von „Abandon Your Friends“, obwohl diese Platte sehr viele geile Lieder hat. Deth Kult Social Club hätten sie auch noch ruhig spielen können, aber ansonsten war das eine echt geile Setlist. (Warum schreib ich das eigentlich, die Band hört doch eh keiner der Blogleser… na ja, man muss ja was für die Nachwelt aufheben oder so.)

Ja, Francis Mark (der jetzige Sänger und frühere Drummer) spielte auch ein paar Lieder an den Drums und sang gleichzeitig, da der gewöhnliche Schlagzeuger ja mit Knochenbrüchen zu Hause liegt. Teilweise übernahm diesen Part auch der Drummer einer anderen Band, aber eben nicht immer, was auch recht cool war, außer bei Reflections, da hätte man sich so schön das Mikro schnappen und eine Zeile reinbrüllen können, aber na ja. :/

Also genug der Post-Euphorie, es war jedenfalls ein ganz toller Abend und ich hätte noch gerne mit den Bandmitgliedern beim Merchandise-Stand gequascht, aber die letzte U-Bahn wartet halt nicht auf mich. Nächstes Mal oder so!

3 Antworten to “Being english is not a disease!”

  1. Betz said

    Wieso schreibst du das hier rein und nicht in deinen Musikblog? o_o

  2. Heavy Heavy Low Low said

    Ist ja kein wirklich versucht-neutrales Review, sondern ein begeisteter Bericht. xD

  3. 17grad said

    maan könnte meinen ich war auch da. war ich aber nicht, also in wien, sondern halt in zürich, gespielt haben sie aber trotzdem ähnliches, stimmung etc wie beschrieben. naja. beitrag 2=toller blog.

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