Haxbox.

27. Februar 2008

Mann, mann, mann, Xbox bzw. Microsoft macht es einem nicht wirklich leicht.

Also, ich hab mir ja gestern eine Xbox 360 geholt und so. Hooray! Ja, und da funktioniert ja auch alles wunderbar, bis man dann eben mal auf die Idee kommt, auch online gehen zu wollen, also Xbox Live zu starten. Gemacht habe ich das ja schon mal, nur auf der Konsole eines Freundes. Und immerhin gibt es ja die Funktion „Xbox Live Gamertag übernehmen“ oder so ähnlich, damit ich mir nicht wieder ein neues Konto erstellen und geschätzte einhundert Stunden damit verbringen muss, einen noch nicht verwendeten Usernamen zu suchen. (Tippen mit einem Gamepad macht keinen Spaß.)
Gut, mein alter Gamertag („hljomalind“… da seht ihr mal, wie viel Wahl einem noch bleibt) wird auch gefunden und ich soll meine Windows Live ID (ja, das gibt’s auch noch) eingeben, sprich, eine vorher festgelegte Mail-Adresse und das generierte Passwort. Gelesen, getan, und dann tut sich erst mal nichts. Und nichts. Und weiterhin nichts. Und dann wird mir angezeigt, dass der Service derzeit nicht verfügbar ist. Hooray!

Dann war es mir erst mal zu bunt und ich hab eine Runde Viva Piñata gespielt. Cooles Spiel, wirklich, aber während des Spielens, genauer gesagt, als ich die ersten Archievements erhalten habe, wurde mir bewusst, dass auch diese mit der Übernahme meines alten Accounts flöten gehen würden. Somit war ich dann doch der Meinung, dass einen neuen zu erstellen das Einfachste wäre. Na ja, bis ich dann anfing, das auch zu tun.
Nachdem ich nämlich wieder mal ein paar Stunden meines Lebens mit dem Suchen eines freien Gamertags verschwendet habe („stayinshallows“ heiß ich jetzt, fragt nicht) und man von mir Dinge wie Name, Wohnort, Sprache, Postleitzahl, Telefonnummer, Geburtsdatum, Blutgruppe, ethnische Herkunft und bevorzugte Sexstellung wissen wollte, sollte ich natürlich eine neue Windows Live ID anlagen. Juhu, noch mehr Daten zu Microsoft! Aber was tut man nicht alles, um seine Festplatte mit Demos vollstopfen zu können. Nachdem also meine zweite Haupt-Mailadresse ebenfalls verwurstet war, ging es nur noch an die Bestätigung der Vertragsbedingungen. Ich habe mir natürlich alle 37 Seiten dieser durchgelesen und wählte anschließend „Annehmen“ aus. (Sucht den Widerspruch!) Und dann tat sich erst mal nichts. Und nichts. Und weiterhin nichts. Und dann wird mir angezeigt… richtig, dass der Service im Moment nicht verfügbar ist! What the fuck?!

Gut, fairerweise muss man jedoch sagen, dass beim dritten Anlauf das System erkennt, dass der Anmeldevorgang irgendwann abgebrochen wurde und mich fragt, ob ich diesen nicht am abgebrochenen Punkt fortsetzen will. Will ich schon, nur schickt mich Xbox Live dennoch zu dem Punkt, wo ich den Gamertag auswählen musste, als quasi ohnehin ganz zu Beginn der Prozedur. Das macht Spaß!
Aber ich gebe ja nicht auf. Und beim dritten Mal hat’s dann auch wirklich funktioniert, auch wenn die Anmeldung wieder eeewig lang gebraucht hat, der Service war dennoch ausnahmsweise mal verfügbar. Somit lautet mein neuer Xbox Live Gamertag (falls mich irgendjemand ja vielleicht adden will):

stayinshallows
(Hail!)

Lustig ging’s nur eben weiter, als ich mich bei MyGamerCard.net registrieren wollte, einem eigentlich unnötigen, aber spaßigen Service, womit man in jedem Forum und Blog poserhaft seine Erfolge herzeigen kann. Dafür kann man aber nicht einfach sein schon erstelltes Profil verwenden, sondern muss sich wieder neu anmelden – zwar mit dem schon generierten Gamertag, allerdings wieder mit neuem Passwort und neuen Kontaktinformationen (wo ich schlichtweg dieselben falschen, ähm, völlig der Wahrheit entsprechenden Daten eingegeben habe wie auf der Xbox selbst). Als wäre dies nicht genug, muss man auch dieser Seite seine Mail-Adresse bekannt geben und bekommt dort dann einen Aktivierungslink geschickt. „Endlich fertig“ denkt man sich, allerdings zu unrecht, da man jetzt nur noch auf das offizielle Xbox-Forum gehen, sich dort anmelden und auf eine PN warten muss, mit der die Gamercard dann aktiviert wird… Hooray!

Neonfarben

13. Februar 2008

Mr. 17grad wollte wissen, wieso ich das eine oder andere Album dieser Auflistung nicht so toll fand. Wenn ich das richtig verstanden habe, manchmal bin ich ja etwas (*hust*) verpeilt.

Vorneweg sollte aber gesagt werden, dass es sich dabei nicht um wirklich schlechte Alben handelt. Na ja, vielleicht doch, aber in einem anderen Kontext. „Enttäuschend“ würde wohl besser passen, da es sich um Bands handelt, die ich eigentlich mag, von denen ich mir aber mehr erwartet hätte. Darum also schlechte Alben und so.
Also gut:

Thursday – Kill the House Lights
Nette Ansammlung von B-Seiten, haut mich aber nicht so wirklich vom Hocker. Man merkt irgendwie, warum es die Lieder nicht auf die jeweiligen Platten geschafft haben. Einzig „Signals Over the Air“ als Live-Version ist richtig toll. Davon hätte es mehr geben sollen, eindeutig.

Scary Kids Scaring Kids – Scary Kids Scaring Kids
Die erste EP war super, das erste Album relativ gut (wobei „My Darkest Hour“ einfach nur toll ist) und das zweite… na ja. Belangloses Musikmaterial ohne einen wirklich Knüller, alles plätschert recht nett dahin, aber die Ecken und Kanten, die ein Lied besonders machen, fehlen irgendwie. Das hört man einmal durch, findet es ganz nett, drückt aber niemals auf die „Wiederholen“-Taste nach einem Song. Und so etwas ist immer ganz schlecht.

Samsas Traum – Wenn schwarzer Regen
Ja, wie da schon stand, „So wie die Wellen“ ist wirklich toll, und zwar weil es Elektronik beinhaltet. Hier liegt es nämlich ganz einfach an meinem Geschmack, und zwar dass ich Akustik-Lieder nicht wirklich mag. Das war schon mit den Akustik-Versionen früherer Samsas-Traum-Liedern so, die es auf der ersten CD von „Endstation.Eden“ zu hören gab (Stromausfall im Herzspital, Girl, Tineoidea) und ist hier nicht anders. Die Lieder haben tolle Texte, für einen Liebhaber von Akustikmusik ist bestimmt auch die Musik an sich toll, aber für mich eben nicht. So einfach ist das.

Queens of the Stone Age – Era Vulgaris
Hier waren die Erwartungen nach dem Knaller „Sick, Sick, Sick“ wohl zu groß. Es ist kein schlechtes Album, aber es hat nicht die gewohnte Queens-Qualität. Die Lieder sind bei Weitem nicht so catchy wie früher, was zwar auch ein gutes Indiz sein kann, nicht aber bei Stoner Rock’n’Roll. So wirklich abshaken kann man dazu nicht, was eben den Spaß an der ganzen Sache mindert.

Puscifer – V Is For Vagina
Öhm, ja, die Erwartungen diesbezüglich waren eigentlich nur da, weil’s von MJK kommt, aber dieses minimalistische Drum-and-Rhythm-Zeug ist irgendwie so gar nicht meines. Demzufolge würde ich auch jede andere Platte dieses Genres als „schlecht“ klassifizieren, eben weil es schlichtweg nicht mein Geschmack ist. Die Texte sind recht witzig, überzeugen mich jetzt aber auch nicht soo sehr. Ein bisschen pubertär.

Marilyn Manson – Eat Me, Drink Me
Uaaah, das war ein Gähner. „Heart-Shaped Glasses“ ja bitte, den Rest vielleicht als Gute-Nacht-Musik. Wo ist die Power, wo ist das brutale Abrechnen mit der amerikanischen Gesellschaft? Stattdessen wird rumgeheult und gestöhnt, bis man Manson schon fast nicht mehr abnimmt, dass das Ganze überhaupt echt ist. Klar gibt es noch ein paar Rocksongs, aber diese sind dermaßen uninspiriert, dass sie unter der Masse an Jammersongs regelrecht versinken.

Korn – Untitled
Nach der Enttäuschung durch „See You On the Other Side“ und dem Höhenflug mittels des Akustik-Live-Album (hier mochte ich die Versionen irgendwie, was aber auch daran liegen kann, dass sie variert und angepasst wurden, was ihnen wirklich gut tat) hier der nächste Tiefpunkt der Korn-Ära. Die frühere Härte ist zwar wieder da, aber die Originalität fehlt. Die Lieder klingen ausgelutscht und wie schon hundert Mal von anderen Bands gespielt, was also fehlt sind schlichtweg die frischen Ideen. Klar, nach sieben Studio-Alben ist irgendwann die Luft raus, aber das macht das Album nicht besser. Andere Bands schaffen’s ja auch.

Funeral For A Friend – Tales Don’t Tell Themselves
Ganz große Enttäuschung, weil sich FFAF mit diesem Album endgültig vom Emocore verabschiedet und dem Pop zugewandt haben. Von der alten Härte ist nichts mehr zu hören, dafür eine Menge seicht dahinplätschernder Liedchen, die zwar eine recht gute Story erzählen mögen, dafür aber irgendwie völlig langweilig sind. Hat man am Konzert gemerkt, wo die Menge bei „All the Rage“ oder „Juneau“ abgegangen ist, sich bei „The Great Wide Open“ oder „Walk Away“ nichts getan hat. Sehr schade darum.

Bloc Party – A Weekend in the City
„Hunting For Witches“ ist toll, der Rest kommt an „Silent Alarm“ nicht ran, weil das erste Album eigentlich nur aus Hits bestand und dieses zwar nett zu hören ist, aber mir nicht so richtig den Kick liefert, den das alte Album über fünfzig Minuten durch gebracht hat. Joar.

Tja, hier also meine Gründe, weswegen ich das eine oder andere Album des letzten Jahres nicht wirklich toll fand. Ich will diese ganzen Bands ganz bestimmt nicht für immer abschreiben und höre ihre alten Scheiben immer noch genauso gerne (auch wenn das von Zeit zu Zeit natürlich variiert), aber im letzten Jahr haben sie mich eben enttäuscht. Also mal sehen, was die Zukunft bringt, das neue Jahr hat ja gerade erst begonnen.

Black my heart

11. Februar 2008

Langsam kommt die Zeit, in der man sich Gedanken über seine Planung bezüglich des diesjährigen Sommers machen sollte. Und damit meine ich hauptsächlich eines: Musikfestivals!

Das Problem ist bloß, dass mich keines der üblichen Festivals bisher wirklich begeistert. Als da wären:

Nova Rock (Nickelsdorf, Burgenland) – Na ja, wäre immerhin nahe und ich käme mit meiner Zivildienst-Vorteilscard umsonst hin. Was mir allerdings nicht so gefallen will, ist das Line-Up: Die Ärzte (gähn), Incubus (gähngähn), Beatsteaks, Subway to Sally – die üblichen Verdächtigen. Nicht, dass diese Bands in den letzten zwei Jahren schon auf so ziemlich jedem Festival gespielt hätten, nein…
Wirklich neu sind Acts wie In Flames, Disturbed, Bad Religion oder Sonic Syndicate, zumindest wenn man die letzten Festivaljahre bedenkt, wo diese Gruppen eher selten zu sehen waren. Das Problem ist bloß, dass sie mir nicht wirlich gefallen. Sie befinden sich auf der Stufe „ganz gut“ bis „nett“, aber mehr auch nicht. Und in Anbetracht der Tatsache, dass es sich dabei lediglich um Nebenacts handelt, die maximal eine Stunde Spielzeit bekommen werden: Nö, nicht mal der Auftritt von Enter Shikari berechtigt das Besuchen dieses Festivals.

Rock im Park (Nürnberg, Deutschland) – Große Namen wie Metallica, Rage Against the Machine, Die toten Hosen, HIM, Motörhead usw. zieren das Plakat dieses Festivals. Leider hat sich mein Geschmack in den letzten Monaten/Jahren stark gewandelt, weswegen ich auf dieses Zeug nicht mehr wirklich stehe. Interessant sind hingegen Kate Nash, Danko Jones oder auch Bullet For My Valentine, allerdings wieder nur als kleinere Künstler auf diesem Festival. Und irgenwie müssen einem ja zumindest zwei der großen Bands begeistern, damit es sich wirklich lohnt, oder? Eben. Und das ist hier erneut nicht der Fall.

Southside (Neuhausen ob Eck, Deutschland) – Damit wird es schon interessanter, denn gewisse hier auftretenden Gruppen interessieren mich doch sehr. Als da wären Panic! At the Disco, Radiohead, Oceansize, Enter Shikari und the one and only Sigur Rós – ja, diese Gruppe live zu erleben wäre schon ein großartiges Ereignis. Der Rest schwankt erneut zwischen „recht interessant“ und „brauch ich nicht wirklich“, Tocotronic, The Chemical Brothers oder Rise Against wären da so Fälle. Bisher ist dieses Festival aber doch noch am ansprechendsten, wahrscheinlich weil einige der von mir favoritisieren Bands wohl als Hauptact eingesetzt werden (wobei man Dauerplatzbesetzern wie den Beatsteaks oder Billy Talent bestimmt auch wieder viel Spielzeit einräumen wird).

Frequency (Salzburg, Salzburg) – Tja, bezüglich das Line-Ups gibt es hier noch nicht viel Information. Könnte so großartig wie letztes Jahr werden (ohne den Ausfall von Tool wäre es das ja auch geblieben… nein, war dennoch ein tolles Festival) oder aber total langweilig, da ist wohl alles offen. Man wird sehen.

Wacken Open Air (Wacken, Deutschland) – … ich steh immer noch nicht auf Metal.

Tja, da es diesbezüglich also nicht gerade rosig aussieht, warte ich lieber erst mal auf die vielen, kleinen Festivals in Deutschland, die sich schon im letzten Jahr quasi noch mittendrin eingeschlichen und dabei teils grandiose Bands aufspielen lassen hatten. Als Beispiele wären das Highfield- oder das Area-4-Festival zu nennen, die dieses Jahr bis auf die unnötigen Ärzte zwar noch kein Programm darbieten können, sich diesbezüglich aber durchaus noch etwas Gutes entwickeln könnte.

Es bleibt also offen, ob es doch noch das Southside wird oder nicht und wenn nein, ob ich wo anders hinfahre. Festivals sind alleine wegen der Stimmung ja immer gut, aber umso teurer sie werden, umso mehr achtet man auch auf die Bands, da knapp vier Tage lang Herumsitzen und Saufen mir auch keine 120 Euro wert sind.

Das From-Autumn-To-Ashes-Konzert gestern war eines der besten seit langem, bzw. das beste seit langem. <3
Das lag nicht nur an der Musik, denn die war auch bei vorigen Konzerten gut – nein, hier stimmte einfach alles, die Stimmung, das Publikum, die Songwahl usw. Denn obwohl das Konzert wieder einmal von der kleinen in die große Halle der Arena verlegt wurde, war – nicht wie bei beispielsweise Bring Me The Horizon – so extrem viel los, dass vor der Bühne eigentlich nur noch ein einziges Gedränge herrschte. Also, doch, irgendwie war viel los und auch alles voll, nur eben vorm Bühnenbereich während eines der insgesamt fünf Konzerte irgendwie nicht so wirklich, was durchaus positiv aufzufassen ist, denn so hatte man Platz zum Rumhüpfen und war trotzdem unter gleichgesinnten Leuten, was die Sache nicht so fad machte wie Konzerte, bei denen zwar nicht viel los ist, dafür aber auch keiner so wirklich motiviert mitmacht.

Wie gesagt gab es noch vier Vorbands, wovon ich zuerst gar nichts wusste, da auf der Karte und im Internet immer nur „From Autumn To Ashes“ stand.
Zuerst spielten Your Demise, eine Hardcore-Band aus England, die eigentlich ziemlich cool waren. Gute Breakdowns und eine Stimme die so eine Mischung aus Geschrei und Gebrüll darstellte, eigentlich genau das, was mir gefällt. Am besten war wohl, als der Sänger von der Bühne sprang und einen Circle Pit startete – und dabei mit seiner Mikrofonschnur die ganzen Tänzer im Publikum einwickelte. :D Dass das wohl doch keine so gute Idee war merkte er wohl, als es ein paar von denen auf die Fresse haute und er dann auch nicht mehr wirklich singen konnte. Aber das war mir und wohl auch dem Sänger egal, weil’s toll aussah. Ja.
Dann kamen Blood Stands Still auf die Bühne, die so eine Art traditionellen New York Hardcore/Moshcore spielten. Wenig aufregend, die Riffs waren eher einfallslos und nur mit einer Gitarre gespielt, was dem Ganzen den Druck nahm. Die Stimme nervte auch, also nicht wirklich das Wahre.
Die dritte Band im Bunde waren Furious Styles, Rapcore aus Washington, DC. Der fette Sänger verstand es gut, das Publikum zu motivieren und hatte auch ’nen netten Flow drauf, aber das Genre ist halt nicht wirklich meins. Die allgemeine Stimmung konnte die Gruppe aber mächtig anheizen, das muss man ihr auf jeden Fall zugute halten.

Als letzte Vorband spielten Idiom, von denen ich bis eben nicht wusste wie sie heißen, da man sich die Namen von der Bühne ja nicht merkt, dieser aber auch sonst nirgends aufschien. War wohl irgendwie kurzfristig, denn ein Mädel, mit dem ich gequatscht hab, wusste auch nur was von drei Vorbands.
Na ja, Idiom also spielten so typischen Post-Hardcore mit ziemlich harten Parts, aber auch einigen mit cleanem Gesang und effektgeladenen Gitarrenmelodien, was eigentlich durchwegs gut klang. Tja, die CD um fünf Euro hätte ich mir wohl kaufen sollen, aber damals wusste ich ja auch noch nicht, dass die das waren… und so.

Ja, dann also FATA. Diese kündigten gleich an, dass dies ihre erste Show in Wien wäre, weswegen sie auch einige ältere Klassiker spielen wollte und nicht nur neues Zeugs – gut so, auch wenn ich die Band schon bei Rock im Park gesehen hab, da aber nur für 30 Minuten. Begonnen wurde mit Pioneers, dann hab ich die genaue Setlist nicht mehr im Kopf, ich weiß nur noch so ungefähr die Songs (aber ohne passende Reihenfolge): Reflections, The After Dinner Payback, No Trivia, On the Offensive, Recounts and Recollections, Everything I Need, Travel, Take Her to the Music Store, Pioneers, Short Stories With Tragic Endings (das war natürlich die Zugabe und somit der höchst treffende Finalsong) und sicher noch einige andere, die mir jetzt aber nicht einfallen wollen. Seltsamerweise aber nichts von „Abandon Your Friends“, obwohl diese Platte sehr viele geile Lieder hat. Deth Kult Social Club hätten sie auch noch ruhig spielen können, aber ansonsten war das eine echt geile Setlist. (Warum schreib ich das eigentlich, die Band hört doch eh keiner der Blogleser… na ja, man muss ja was für die Nachwelt aufheben oder so.)

Ja, Francis Mark (der jetzige Sänger und frühere Drummer) spielte auch ein paar Lieder an den Drums und sang gleichzeitig, da der gewöhnliche Schlagzeuger ja mit Knochenbrüchen zu Hause liegt. Teilweise übernahm diesen Part auch der Drummer einer anderen Band, aber eben nicht immer, was auch recht cool war, außer bei Reflections, da hätte man sich so schön das Mikro schnappen und eine Zeile reinbrüllen können, aber na ja. :/

Also genug der Post-Euphorie, es war jedenfalls ein ganz toller Abend und ich hätte noch gerne mit den Bandmitgliedern beim Merchandise-Stand gequascht, aber die letzte U-Bahn wartet halt nicht auf mich. Nächstes Mal oder so!