Of Course It Is

11. Dezember 2007

Puh, der Zivildienst ist anstregender als ich dachte. Ok, das Ausfüllen von Formularen ist nicht wirklich anspruchsvoll, auch wenn dies in einem wackeligen und zeitweise nahezu umkippenden Wagen geschieht. Aber richtig mühsam ist die vermeintlich kleine Arbeit nebenbei: Patienten betreuen, tragen, den Stuhl oder die Liege vorbereiten, im Krankenhaus zeitweise fast planlos herumirren und natürlich noch das Säubern des gesamten KTWs nach Feierabend.
Zumal es mir jetzt noch einigermaßen Spaß macht, aber für fast weitere 8 Monate immer dasselbe zu machen, klingt nicht gerade verlockend. Toll ist das Trinkgeld (19€, 21€, 15€, …), untoll die Arbeitszeiten, die entweder Montag bis Freitag 12 Stunden betragen (7:30 bis 19:00 plus Autowäsche), oder aber „nur“ 9 Stunden (6:30 bis 15:00 plus Autowäsche), dafür am Samstag von, haltet euch fest, 6:30 bis 19:00. Einfach krank, zum Glück aber nur in der Praxiszeit, die glücklicherweise mit dem 22. Dezember um ist. Bis dahin muss ich aber auch den ganzen Anatomie-, Physiologie-, Traumatologie-, Hygiene- und Rechtsstoff können, der zur Abschlussprüfung zum Rettungssanitäter gefragt ist, zusätzlich zu den Dingen, die ich vorführen muss und ich ohnehin nicht mehr üben kann (Reanimation und noch was).

Tja, dann gibt’s aber nur drei Tage Dienst und ein Tag Bereitschaft, das ist in Ordnung. Mit drei bzw. vier freien Tagen lassen sich 12 Stunden täglich schon recht gut durchdrücken, aber im Moment ist es eben stressig.
Na ja, da muss ich wohl durch.

Zudem ist meine und Bettis Wohnung fertig geworden – wir waren schon ausmessen und suchen am Samstag dann nach geeigneten Möbeln. Hoffentlich wird alles so, wie wir uns das vorstellen, es sieht aber gut aus. Natürlich muss ich aber die Gemeinde Wien noch mal kontaktieren, da sich drei Türen nicht richtig schließen lassen, was ja nicht so praktisch ist. Ich bin gespannt, wie schnell dem nachgegangen wird…

Zu guter Letzt noch etwas für alle österreichischen Bürger, die sich – wie ich – gegen die drohende Überwachung durch den lieben Staat aussprechen. Wenig wurde über sie berichtet, es gibt sie allerdings doch: die Mail-Aktion gegen das erst kürzlich vom Parlament in einer Nacht-und-Nebel-Aktion beschlossene Gesetz, welches die Exekutive zu IP-Adressen- und Telefonstandortüberwachungen auch ohne richterlichen Beschluss berechtigt.
Wäre also toll, wenn möglichst viele eine Mail wahlweise an Günther Platter, Alfred Gusenbauer, Maria Berger und weitere schicken würde, um ihren Missmut zu bekräftigen.

2 Antworten to “Of Course It Is”

  1. Ina said

    wohnungen sind was tolles :nod:

    : ).

  2. Heavy Heavy Low Low said

    Ist eure eigentlich auch eine Gemeindewohnung? Von den Kosten her klingt’s ja eher nach Genossenschaft, aber da zahlt man ja zu Beginn wiederum kräftig drauf.

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