Berlin-Tagebuch Teil 1

1. September 2007

Wie versprochen der Berlin-Bericht:

23.8.2007

Nach meiner Ankunft um Acht Uhr früh am Berliner Hauptbahnhof (Schlafen ging im Zug sogar recht gut – da wir nur zu dritt im Abteil waren, klappten wir einfach die Sitze aus und richteten uns so Pseudo-Betten her) hieß es erst einmal, die Jugendherberge („Hermanns Hostel“) zu finden. Nach dem Kauf einer Tageskarte fuhr ich dann also Richtung Charlottenburgerstraße – ziemlich umständlich, wie ich später bemerkte, aber ich hatte damals noch überhaupt keinen Plan vom Berliner Verkehrssystem.
Nach kurzem Suchen der Herberge und etwas längerem Suchen der Tür des Besitzers stand ich also von ebenjenem und ließ mir erklären, dass ich noch bis ca. 11 oder halb 11 warten musste, da mein Zimmer noch belegt sei. Dafür würden wir auch das größere der beiden Doppelzimmer bekommen, was ja auch nicht so schlecht ist. Also stellte ich meine Sachen ab, nahm nur meinen Rucksack und meine Kamera mit, und machte mich auf in Richtung Innenstadt.

Dort kam ich auch nach nicht allzu langer Zeit an (direkt mit der Straßenbahn – sehr praktisch!) und stand am berühmten Alexanderplatz, der im Moment aber leider umgebaut wird und deswegen nicht sonderlich toll zu besichtigen ist. Also ging’s ins „Galeria“-Kaufhaus, welches mir aber eine viel zu noble Atmosphäre besitzt, weshalb ich dann recht schnell in den Saturn in die CD-Abteilung wechselte.
Tolle Sachen gibt’s dort! Die Auswahl ist viel größer als bei uns und somit blieb mir kaum etwas anderes übrig, als drei mehr oder weniger Raritäten abzustauben: We Are Always Searching von I Am Ghost, EP +6 von Mogwai und Between Order and Model von Funeral For A Friend, die ich zuvor noch nie gesehen oder davon gelesen hatte. Insgesamt kosteten die Scheiben auch nur 25€, was noch ertragbar ist. Viel Geld hab ich ja nicht mit.

Wieder draußen setzte ich mich erst einmal in ein Café, trank einen Cappuccino und sah mir meinen Reiseführer etwas genauer an. Danach ging es gemächlich (soll heißen, über einige Umwege zur Erkundung des Viertels) wieder zurück zur Herberge, wo mein Zimmer auch schon frei war und mir die Umgebung vom Besitzer noch etwas erklärt wurde.
Anschließend war erst einmal eine Ruhepause angesagt, der Schlaf im Zug war ja doch nicht so ruhig. Geschlafen hab ich allerdings nicht, sondern lieber meine neuen CDs gehört und gelesen.

Später war dann Einkaufen angesagt, meine Suche nach dem beschriebenen Penny Markt war allerdings erfolglos, weshalb ich dann (nach ziemlich vielen Schritten) beim LIDL landete – auch ok. Dort kaufte ich dann Gebäck, was zu trinken fürs Zimmer und Pringles. Mit dem ganzen Zeug im Rucksack musste ich natürlich erst einmal zurück ins Herbergenzimmer um es abzuladen, danach ging es aber wieder in Richtung Stadt, dieses Mal um im so genannten Kato (ein Lokal) Tickets für das Fear-Before-Konzert zu kaufen.
Also wieder zurück zur Straßenbahn, dann umgestiegen und noch mit der U-Bahn gefahren. In besagtem Kato war aber niemand, auch nach mehrmaligem Läuten kam niemand an. Na ja, somit fuhr ich also zurück, machte aber noch einen kurzen Abstecher beim McDonald’s, um ein großartiges, gelbes Cola-Glas gratis zum Menü zu erhalten! Jaja. Sonst war am Abend nichts mehr los, die restliche Zeit verbrachte ich im Zimmer mit Battlefield 1942 und Schlafen.

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