Danke, liebe ÖBB!

28. September 2007

So, gerade eben habe ich meinen Zivildienstbescheid abgeholt, womit ich nun offiziell am 5. November (und nicht wie ursprünglich geglaubt am 2.) mit meinem Zivildienst beim Grünen Kreuz beginne.

Ich wusste übrigens gar nicht, dass man mit der VorteilsCard für Zivildiener völlig umsonst in ganz Österreich mit 2.-Klasse-Zügen fahren kann. o_o Ziemlich cool, wenn ihr mich fragt, sozusagen ein kostenloses Sommerticket für 9 Monate. Eigentlich hab ich ja schon eine VorteilsCard, die aber eben nur eine Ermäßigung von 50% im Inland bringt. Jetzt weiß ich nicht, ob ich besser nachfragen soll, was man in dem Fall machen soll, oder aber einfach das beigelegte Antragsformular für die neue VC einschicke. Na ja, wie ich mich kenne werde ich wohl letzteres tun, hab keine Lust dort anzurufen. :D

Ja, mehr gibt’s derzeit nicht dazu zu sagen. Alles Weitere zum Zivildienst dann wohl erst in knapp einem Monat.

Für immer

28. September 2007

Schlimmer als in Las Vegas im Vollrausch zu heiraten ist wohl nur, die Bindungszeremonie in einer Talkshow zu vollziehen – 10 Minuten nachdem man den Antrag gemacht hat.

Puh, ich schaue definitiv zu viel fern, gebet mir Arbeit!

Spielzeit: ca. 6 Stunden

Gespielte Mikrospiele: Alle
Freigeschaltene Extras: 14/14
Freigeschaltene Mehrspieler-Modi: 7/7

Wario Ware: Smooth Moves war ziemlich lustig. Die Wiimote wurde vielseitig eingesetzt und sinnvoll in die Spiele integriert. Mit der Bedienbarkeit hinken manche aber hinterher, da die Aktionen nicht immer 1:1 umgesetzt werden und manche der Mikrospiele somit schwer zu schaffen sind. Beeindruckend war wie immer die grafische Darstellung, eher innovationslos dafür die kleinen Geschichten, die einzelne Mikrospiel-Gruppen umrahmen.
Leider ist das Spiel wie immer nach sehr kurzer Zeit beendet. Es gibt zwar diverse Minispiele, wie Dosenschießen, den Ping-Pong-Turm oder Pyoro S, die allerdings auch nicht besonders lang motivieren können und eher etwas für Zwischendurch sind. Dafür kann man sein Talent an extraschweren Modi wie den Elefantentürmen messen, in denen man beispielsweise mit nur einem Leben die jeweils schwersten Stufen der Mikrospiele überleben muss. Hier – und so wie bei allen anderen Stufen – lässt es sich immerhin gut auf Highscore-Jagd gehen.

Langeweile

25. September 2007

2 Uhr nachts, ich geh bald Paper Mario weiterspielen, hier aber noch ein paar Fragen aus Bleris Blog:
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1. Do you have a tattoo?
No, but I’d like to have one. The only problem is that I’m not sure which motive.

2. How old are you?
19.

3. Are you single or taken?
Taken since a year and about four month.

4. Eat with your hands or utensils?
Mostly with utensils, but this depends of course on the stuff I eat.

5. Do you dream at night?
Who doesn’t?

6. Ever seen a corpse?
No, but I think it would be interesting. Just to get the experience.

7. George Strait or Jay Z?
I don’t like neither country music nor rap.

8. How did we meet?
In an internet board, before we discovered that we visit the same school.

HERE COMES THE EQUALLY INTERESTING PART…
9. What’s your philosophy on life and death?
We are here for no purpose, therefore life is just something generated randomly which isn’t as important as most people think.
And death is just the end of a life. No one could ever know what’s beyond.

10. If you could do anything with me, and have no one know, what would it be?
If I’d post it here, then everyone would know, right?

11. Do you trust the police?
Not in all cases. I mean, what means „to trust the police“? To have faith that everything they do is right and good for the people? Then definitly no!

12. Do you like Country music?
Nah, as said.

13. What is your fondest memory of me?
Phew, this is getting quite intimate, right?

14. If you could change anything about yourself what would it be?
Having still more self-cofidence, a thinner face, longer fingers, more staying power and the ability to always talk out when I want to.

15. Would you cheat?
I don’t think so, but you never know.

16. What do you wear to sleep?
Just underwear.

17. Have you ever peed in a pool?
Maybe as a kid, but I can’t remember.

18. Would you hide evidence for me if I asked you to?
Depends on the case. If it’s something bad (which is bad in my opinion), then maybe not.

19. If I only had one day to live, what would we do together?
Talk and do strange stuff.

20. Which do you prefer – short or long hair?
Long hair.

21. Do you sing in the shower?
Rarely.

22. What’s your favorite color?
Black.

23. If you could bring back anyone that has passed, who would it be?
The only person who meant something to me and passed away was my great-grandmother. So I’d choose her.

24. Tell me one interesting/odd fact about you?
Quite often, I open my mouth while sleeping so that my spittle comes out. Disgusting, I know.

25. What was your first impression of me?
I can’t remember, really.

26. Have you ever done drugs?
Yes.

27. Will you post this so I can fill it out for you?
I’m gonna post it on your LJ-Page and here, that’s it.
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Toll, ne?

Hundedosen

21. September 2007

Seit gut einem Jahr läuft die Kampagne „Nimm ein Sackerl für mein Gackerl“ der Stadt Wien. Mit treu-doof guckenden Hunden, die auf Plakaten und kleinen Pappschildern zu sehen sind, soll mit dem dazugehörigen Slogan für das Wegräumen von Hundekot auf Straßen und Wiesen geworben werden.

Meiner Meinung nach ja generell eine gute Sache – obwohl wir jetzt selbst einen Hund haben, ging und geht mir der Hundedreck schwer auf die Nerven, vor allem wenn er auf Bürgersteigen oder Straßen mitten im Weg hingepflanzt wurde und sich kein Besitzer darum schert. Allerdings zeigt eine Kampagne alleine wenig Wirkung, wie man sieht. Obwohl 17.000 Pappaufsteller überall in Wien verteilt sind (teilweise in sehr absurden Mustern, dazu später mehr), hat sich die Situation subjektiv gesehen nicht verbessert. Offizielle Zahlen kenne ich nicht, aber weniger Hundekot besonders in den städtischen Gebieten konnte ich nicht erleben.
Meiner Meinung nach ist das auch kein Wunder, denn faule Menschen (und was anderes sind entsprechende Hundehalter nicht) werden durch bettelnde Hundeaufsteller kaum mehr Elan zeigen, sich zu engagieren. Weitaus sinnvoller wäre es, schlichtweg mehr Boxen mit herausziehbaren „Sackerln“ aufzustellen, den entsprechenden Mistkübel gleich daneben. Dann gäbe es keine Ausreden mehr bezüglich einer umständlichen Handhabung oder zu hohem Selbstaufwand. Selbstverständlich müsste man die Kästen auch an passenden Standpunkten installieren, aber wenn man bestimmte Wiesen schon als „Hundewiesen“ markiert, dürfte das evidenterweise kein Problem sein.

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich das Einführen härterer Strafen bei Verunreinigung der Öffentlichkeit sowie häufigere Kontrollen. Das ist bei Weitem nicht die von mir favoritisierte Lösung, aber wenn es anders nicht geht, muss man es den Leuten offenbar einbläuen. Warum so etwas aber nicht getan wird, ist ganz einfach: Hundehalter sind Wähler, und das in hoher Anzahl. Kein Stadtrat würde also den Mumm besitzen, radikal gegen das Hundekotproblem vorzugehen, weil er sein Mandat nach der nächsten Wahl wohl abschreiben könnte. Aber dieses Phänomen ist ja schon lange kein neues mehr, getan wird eben, was dem Wähler gefällt, und nicht was sinnvoll ist.

Na ja, darauf gekommen bin ich eigentlich durch zwei Dinge:

Erstens fand man diese Schilder kurz nachdem der Laaerberg (direkt vor unserer Wohnung gelegen) zur offiziellen Hundewiese ernannt wurde, in dreifacher Anzahl dort stehen. Zuerst hat mich das kaum gekümmert, als ich dann aber mit unserem Hund eben dort Gassi ging, war ich doch erstaunt, als diese plötzlich den Papphund wie wild anbellte, anknurrte und ihn scheinbar am liebsten zerfetzt hätte.
Ok, das nicht, denn als ich ihn näher heran ließ, hielt er dann doch „Sicherheitsabstand“, das Bellen wollte aber nicht aufhören. Nur mit viel Mühe gelang es mir, ihn von dem Holzkameraden wegzubringen, damit der Lärm ein Ende hatte. Ich nehme mal an es lag daran, dass unser Hund ersten noch jung ist (andere Hunde waren offenbar unbeeindruckt von den neuen Schildern) und zweitens das Gackerl-Vieh selbstverständlich mit starrem Blick in die Welt schaut, was Hunde überhaupt nicht mögen.
Angeblich sind die Schilder aber schon wieder entfernt, warum auch immer. Morgen kann ich mich selbst davon überzeugen.

Zweitens war ich heute Nachmittag in der Inneren Stadt unterwegs, unter anderem auch hinter dem Rathaus. Und das Bild, das sich mir dort bot, war witzig bis grotesk:
Auf einer schön geschnittenen Wiese mit imposierender Blumendekoration in der Mitte waren gezählte 30 Sackerl-Gackerl-Schilder verteilt – in den seltsamsten Formationen, mal aufgereiht, mal völlig durcheinander, mal rund 8 Stück mit einem Maximalabstand von 30 cm voneinander, am Rand, dann wieder mitten vor der Dekoration und so weiter. Was das bringen soll, frag ich mich bis jetzt – massive Eigenwerbung auf höchst unästhetische Weise? Ein Scherz von frustrierten Hundehaltern? Das Werk eines betrunkenen Gartenarchitektes?
Morgen werde ich vielleicht dazu kommen, ein Foto von dieser Sonderlichkeit zu machen, wenn sich bis dahin noch niemand darum gekümmert hat.

Wie auch immer, das Ende der Geschichte ist bis dato, dass die Stadt Wien offenbar von ihrer Idee überzeugt ist und bis zum nächsten Jahr 14.000 weitere Pappaufsteller in Wien verteilen wird. Vielleicht hofft man ja auf Wirkung durch impressiven Overkill, ich bin gespannt ob das wirkt.

Changes

16. September 2007

Es ist viertel vor 6 und ich durchsuche gerade das StudiVZ nach Leuten, die ich kenne oder vielmehr kannte. Und irgendwie ist es ziemlich bewegend zu sehen, wie sehr sich manche Menschen verändert haben. Wenn ich die Profile ehemaliger Klassenkameraden aus der Volksschule oder der Unterstufe lese, bekomme ich irgendwie den Drang, mehr über sie zu erfahren, als der virtuelle Steckbrief hergibt.
Ich will sie fragen, wie sie ihre Zeit verbracht haben. Was ihnen passiert ist, wen sie kennen gelernt haben und wer aus ihrem Leben ausgetreten ist. Wieso sie so sind, wie sie jetzt sind.

Ein Mensch besteht zu großen Teilen auch aus seinem Umfeld. Aus den Menschen, die er kennt oder kannte und die ihn geprägt haben. Sie werden immer Teil seines Lebens sein, egal in welcher Hinsicht.
Zumindest kommt mir das so vor.

Center Parcs

12. September 2007

Oh Mann.
Gerade habe ich total Lust, in so einer Center Parcs-Ferienanlage Urlaub zu machen. Nicht, dass ich Urlaub nötig hätte, ich hänge die meiste Zeit des Tages ohnehin nur zu Hause oder sonst wo herum. Aber die Anlagen dort und die Zimmer sehen derart gemütlich aus, da will man nur noch hin und unbeschwert entspannen.
Natürlich müsste das Wetter auch stimmen (gibt zwar Indoor-Schwimmbäder, aber das ist doch öde), aber ansonsten wär’s top.

Snapshot

8. September 2007

Haben will!

Nein, es ist ja nicht so, dass ich mit meiner alten Kamera unzufrieden wäre – im Gegenteil, die macht eigentlich tolle Bilder und hat verdammt viele praktische Funktionen, auch wenn es an der Komprimierungsrate mangelt (soll heißen, die automatische Komprimierung ist zu stark!). Aber wenn ich auf deviantArt sehe, was für Bilder mit digitalen Spiegelreflexkameras möglich sind, werde ich schon ziemlich neidisch, mir nicht auch diverse Objektive auf meine Kamera montieren zu können.

Warum ich mir keine SRL gekauft habe, hatte zwei Gründe: Erstens wollte ich nicht zu viel Geld ausgeben, und Spiegelreflexkameras fangen im Grunde erst bei 500€, wobei das auch die eher günstigeren und somit qualitativ nicht sonderlich großartigen Modelle sind. Somit war ich mit der Sony-Kamera für 450€ (ursprünglich 500€) eigentlich gut dran, da dies schon die Oberklasse bei normalen Digicams darstellt.
Zweitens wollte ich ein großes Display, einen eingebauten Zoom (der mit 15x wirklich toll ist) sowie die Möglichkeit, Filme aufzuzeichnen – was mit einer Spiegelreflexkamera nun mal nicht möglich ist. Die Displays bewegen sich meist im 1.5-2″-Bereich (und haben dazu keine LiveView-Funktion, wobei man durch den Sucher ohnehin stabilere und geradere Bilder hinbekommt), für den Zoom benötigt es zusätzliche Objektive (noch mehr Kosten!) und eine SRL-Kamera mit Filmaufzeichnungsmodus ist mir nicht bekannt.

Somit wurde es also doch eine gewöhnliche Digitalkamera, die mit 3″-Display, dem erwähnten Zoom, Autofokus und vielen Einstellungsmöglichkeiten eine wirklich gute Bandbreite an Features besitzt. Nur die Bildqualität (bzw. die Absenz des Speicherns der Bilder im RAW-Format) und die fehlende Ersatzmöglichkeit von Objektiven, tja, das ist schon schade.
Aber 1399€ für eine Kamera? Nicht in diesem Leben, oder zumindest nicht in nächster Zeit.

Currently listening to…

8. September 2007

Alexisonfire – Watch Out!
(Post-Hardcore/Emocore)
Wohl eine der besten Platten überhaupt, obwohl ich sie erst vor kurzer Zeit entdeckt habe. Auf diesem Stück Musik gibt es nur gute, sehr gute oder geniale Songs. Letztere überwiegen dabei.

Heavy Heavy Low Low – Everything’s Watched, Everyone’s Watching
(Hardcore/Mathcore)
Hab ich auf dem Fear-Before-Konzert kennen gelernt, wo sie als Vorgruppe spielten. Sehr energiegeladene Riffs, die sich mit hammerschwerem Gitarrengehämmere ablösen, dazu Sänger Robbie Smith als Schreiikone schlechthin. Großartig!

she – days
(Electronic/Breakbeat/Chiptunes)
Pjat Lain zeigt es wieder einmal allen und bringt erneut ein fantastisches Stück elektronische Musik ans Tageslicht, dessen Tracks leider wie immer viel zu kurz sind. Andererseits bleibt so die Intensität viel besser erhalten, und zur Not hört man’s eben noch mal… und noch mal… und…
[Downloadlink]

Broken Social Scene – Broken Social Scene
(Indie Rock/Alternative/Art Rock)
Ein rundum perfekteres Album gibt es kaum (wahrscheinlich, weil es nicht einmal eine Steigerungsstufe von „perfekt“ gibt), stimmungsvolle, zwischen allen Emotionen schwankende Musik, bei der jeder der ca. 20 Musiker dieser Supergroup intelligent zum Zuge kommt und somit eine wundersame Mischung an Klängen auftritt.

Pelican – Australasia
(Post Metal/Doom Metal)
Musste mal wieder sein – die Intensität dieses Albums, die in den verschiedensten Facetten auftritt, ist einfach unglaublich. Selten war harte Instrumentalmusik derart vielsagend, derart mitteilend.

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Mit meinem persönlichen Sampler geht es voran, er wird in drei Teile gegliedert werden, die alle ein unterschiedliches Artwork bekommen und thematisch den Gruppen „Self“, „Love“ und „Friendship“ zugeteilt sind.

Berlin-Tagebuch Teil 4

7. September 2007

26.8.2007

Für diesen Tag war ein Stadtrundgang geplant, der dann auch durchgeführt wurde. Hinter den Fernsehturm am Alex ging es über das Rathaus, den Neptunbrunnen und den Berliner Dom zur Museumsinsel, wo wir das Pergamonmuseum besuchten. In dieser wirklich umfangreichen Sammlung über Kunst der Antike und des Islamischen Kulturkreises gab es unter anderem einen riesigen, leider nur bruchstückhaft ausgegrabenen Altar (den Pergamonaltar), den es zu besichtigen galt. Zusätzlich sahen wir uns noch eine tolle Sonderausstellung, „Das ABC der Bilder“ an, in der es um die Verschmelzung von Schrift und Kunst abseits von Lyrik und Prosa ging. Unglücklicherweise schmierte zu der Zeit mein Fotoapparat ab, obwohl man im ganzen Museum hätte fotografieren können.

Nach dem Museum schlenderten wir Unter den Linden entlang, nach einem Stärkungsbesuch beim Burger King erreichten wir schließlich das Brandenburger Tor und dahinter den Bundestag, vor dem wir erneut rasteten (das Ganze ist weiter voneinander entfernt als es sich liest!) und schließlich mit dem Vorhaben, am nächsten Tag mit aufgeladenem Fotoapparat-Akku wieder zu kommen, umkehrten. Vorher kehrten wir allerdings noch in einen der zahlreichen, eigentlich schon vorher besichtigten Souvenier-Shops ein, da ich mir eine neue Tasche kaufen musste – mein Rucksack ging derart kaputt, dass man den Zipverschluss praktisch auch offen lassen hätte können, so wenig hat das Zuschließen noch gebracht. Und da ich nicht wirklich Lust hatte, dass mir mein Hab und Gut so einfach aus dem Rucksack entwendet wird, entschied ich mich für eine militärgrüne Umhängetasche mit „Sie verlassen den Amerikanischen Sektor“-Aufdruck. Toll!

Nach der Heimkehr waren wir aber noch nicht wirklich müde und ich vor allem hungrig, weshalb ich mir vom nahe gelegenen Imbiss einen Döner holte, der zuerst lecker, dann aber immer komischer bis grausig schmeckte. Lag wohl am Verschwinden der Gemüse-Schicht und dem Freiwerden des vielen Fleisches…