Happy birthday to me

31. August 2007

Und so halt.

Also gut. Nach dem Dilemma mit meinem Zivildienst vor Berlin hab ich’s nun also doch geschafft, eine Stelle zu bekommen.
Aber alles von vorne:

Um ca. 9 Uhr kam ich am Mittwoch also aus Berlin an, woraufhin mich meine Mutter vom Bahnhof abholte und nach Hause brachte. Dort ging ich mich duschen, zog was recht Schickes an und fuhr dann gleich in den 11. Bezirk zum Grünen Kreuz, Drehergasse 39.

Dort angekommen wusste ich nicht recht, wohin, probierte einige Türen aus und fand dann noch die richtige in den Innenhof. Na ja, im Vorlesungsraum (sah zumindest so aus, wie eine Schulklasse aufgebaut) saßen schon einige junge Leute, der Termin war an sich auch auf 10 Uhr angesetzt, aber ich informierte mich vorher, ob ich nicht auch um 11 kommen könnte (wäre sonst viel zu knapp gewesen), was bestätigt wurde. Also saß ich draußen herum um niemanden zu stören, bis mich dann doch einer der Vortragenden (es gab einen jungen und einen alten Angestellten) hineinrief, wo ich noch schnell einige Formulare ausfüllte und noch die letzten Informationen zum Vortrag mitbekam.

Als dieser dann zu Ende war, wurden die einzelnen Bewerber noch zum Einzelgespräch hineingerufen, wobei aber nur so Fragen wie „Wie sind Sie zu uns gekommen?“ oder „Warum wollen sie gerade hier arbeiten?“ kamen, womit ich mich auf die Sache schon einstellen konnte. Nach einiger Zeit ging ich also auch nach vorne, gab diverse Anmeldungszettel ab und wurde gleich gebeten, Platz zu nehmen.

Joar, ich erzählte eben, dass ich was im Hilfs- und Sozialbereich machen wollte, die Dienststelle nahe von meiner Wohnung wäre und auch kein Problem mit alten Leuten hätte, da ich genug mit meiner verstorbenen, ehemals 92-jährigen Ur-Oma zu tun gehabt hätte.
Laut den beiden Vorsitzenden würde ich jedenfalls einen guten Eindruck machen, dass ich eine AHS-Matura besäße wäre auch gut und ein sympathischer Kerl wäre ich zudem. Super!

Nun gut, nach dem alle Vorstellungsgespräche vorbei waren, wurde mir noch kurz im Einzelgespräch erklärt, was den Anderen schon zuvor vorgetragen wurde:
– Bevor es richtig los geht, muss eine Sanitäterausbildung, die 1 1/2 bis zwei Monate dauert, absolviert werden. Diese wird ziemlich happig, aber wenn man es geschafft hat, eine Matura zu absolvieren und auch den Willen hat, dabei zu sein, ist es auf jeden Fall schaffbar.
– Man hat viel mit alten Leuten zu tun – Kranken- oder Untersuchungstransporte stehen auf der Tagesordnung, genau so wie beim Roten Kreuz oder beim Samariterbund kommt ein Rettungsdienst nur selten vor. Auch mit Behinderten wird gearbeitet, allerdings nur selten.
– Die Arbeitszeiten sind hingegen sehr angenehm – nur drei Tage in der Woche Dienst, ein zusätzlicher Tag auf Bereitschaft. Diese Tage können allerdings überall hin fallen, auch auf „offizielle“ Feiertage wie Weihnachten, Silvester, Ostern oder auch den eigenen Geburtstag.
– Der Lohn beträgt um die 600€ mit Essensgeld – meiner Meinung nach wirklich in Ordnung.
– Mein Bescheid und der Antrag des Grünen Kreuzes für meine Aufnahme werden jetzt an die Zivildienstservicestelle gefaxt, woraufhin ich in ca. 2 Wochen einen Bescheid bekomme, dass ich aufgenommen bin.

Nun, da das Ganze schon ziemlich fix ist („zu 99,9%“) kann ich mich wohl freuen, doch noch eine Zivildienststelle gefunden zu haben. Los geht’s zwar erst ab dem 2. November, aber bis dahin muss ich mir halt was Anderes zum Arbeiten suchen, irgendeinen Standardjob für knapp 2 Monate.
Mal sehen, ich bin jedenfalls froh, dass das geklappt hat!

Deutschland-Import

29. August 2007

Zusätzlich noch in Berlin gekauft:
We Are Always Searching von I Am Ghost.
EP+6 von Mogwai.
Between Order and Model von Funeral For A Friend (leider nicht die Original-Auflage. :/).
Everything’s Watched, Everyone’s Watching von Heavy Heavy Low Low.
A Little Less Teeth von Fear Before the March of Flames.
Todesmarsch von Stephen King.
– Eine grüne Umhängetasche mit dem Aufdruck „Sie verlassen den Amerikanischen Sektor“ in vier Sprachen.
– Ein gelbes Fear-Before-Shirt.
– Ein Tourposter von The End, Fear Before und HHLL.
– 5 Postkarten zum Aufhängen.
– Ein „Neon“-Magazin.
– Eine Dose Jelly Bellys.
– Eine Eintrittskarte ins Pergamon-Museum.

Und das hier hab ich im Zug mitgehen lassen:

Verklagt mich doch!

Sooderso

29. August 2007

Sou, wieder zurück aus Berlin.
Später gibt’s was zum heutigen Tag und ab dann Reise-Berichte!

Danke, lieber Zivildienst!

21. August 2007

Eigentlich sollte ich ja am 4.9. mit meinem Zivildienst beginnen – stand für mich fest und hab ich auch überall herausposaunt.
Nun, daraus wird nun nichts. Denn meine Online-Anmeldung bei der Zivildienstverwaltungsstelle, die ich vor einigen Monaten getätigt hatte, war in Wirklichkeit keine Anmeldung, wie mir am Montag am Telefon mitgeteilt wurde. Nur wenn die entsprechende Zivildienststelle (bei mir der Samariterbund) keine sonstigen Anmeldungen bekommt (bzw. nicht genug fürs benötigte Kontingent) wird jemand aus der Online-Datenbank kontaktiert. Dass das nirgends auf der Seite steht, ist eine andere Sache.

Gut, das fiel also weg. Deswegen rief ich ein paar andere aufgelistete Stellen an, wo es jedoch immer nur hieß „Erst ab Jänner/Februar“ wieder. Dann erwischte ich glücklicherweise immerhin eine Stelle (Grünes Kreuz), bei der ich ab November anfangen könnte. Der zwar nette, aber ziemlich hektische Mann am Telefon teilte mir jedoch mit, ich solle mich am 29.8. um 10 Uhr vorstellen kommen, was ja eigentlich kein Problem für mich wäre – würde ich nicht um 9:06 Uhr mit dem Zug aus Berlin ankommen!

Gut, da eine Vorstellung nach einer anstrengenden Über-Nacht-Zugfahrt wohl nicht so toll ist – selbst wenn es sich nicht wirklich um ein Vorstellungsgespräch handelt, eben nur um ein „Vorstellen“ -, rief ich also noch mal an, teilte dem Mann das mit und wurde sogar nicht enttäuscht, er meinte, um 11 Uhr zu kommen wäre auch kein Problem, ich bräuchte nicht einmal irgendetwas mitbringen. Somit holt mich meine Mutter also vom Bahnhof an, ich dusche mich zu Hause, ziehe was Frisches an und dann geht’s ab zum Grünen Kreuz, welches ziemlich weit am Stadtrand liegt (dort wo ich mal gewohnt habe. :D).

Einziges Problem: Was mache ich zwischen Ende August und Anfang November? Meine Mutter bekommt für diese Zeit wohl keine Familienbeihilfe, braucht also Geld von mir. Arbeiten wäre naheliegend, da hätte ich immerhin was zu tun – schwierig wird wohl nur, jetzt noch was für September und dann eben auch nur für zwei Monate zu bekommen.
Natürlich hab ich mich schon umgesehen, aber bis jetzt sticht noch nicht wirklich was heraus – ich vertraue jetzt eher auf den verdeckten Arbeitsmarkt, sprich Freunde und Verwandte darauf ansprechen, ob sie nicht jemanden kennen, der was hat, oder zumindest jemanden der wieder wen kennt… usw.

Jedenfalls eine blöde Situation. Ich könnte natürlich auch einfach studieren, aber dann hängt mir der blöde Zivildienst wieder im Nacken und irgendwann während des Studiums hab ich den Salat.

Generell finde ich auch das ganze Zivildienst-System dämlich. Ist ja immerhin nichts, was man freiwillig oder gar gerne macht – es ist eine vom Staat aufgebundene Pflicht, die einen entweder zu einer vorher unbekannten Zeit ins Leben fällt oder für welche man sich bewerben muss wie für einen Beruf, den man freiwillig ausführt. Dazu gibt’s miese Bezahlung und Anzeigen, wenn man sich nicht an die Regeln hält.
Klingt ein wenig wie Sklaverei, nur ohne die Baumwollfelder.

Free-kwan-zee

19. August 2007

Soo, ich bin wieder da. Eigentlich schon seit gestern, aber na ja, Müdigkeit nach teils schlaflosen Nächten und so. Frequency war eigentlich recht cool, das größte Problem war eigentlich, dass Tool abgesagt haben. :/

Aber alles der Reihe nach:
Am Mittwoch trafen wir uns am Bahnhof, Sebi, Ina, Betti und ich. Nadine tauchte irgendwie nicht auf, also setzten wir uns schon mal in den Zug in unsere reservierten Abteile – was sich also gute Idee herausstellte, denn die vielen Festivalbesucher waren schon jetzt nicht zu übersehen.
Nach einigen Anrufen und SMS fuhr der Zug dann ab – ohne Nadine, warum, weiß ich immer noch nicht.

Die Fahrt ging eigentlich schnell rum, zu viert passt das schon. :D Ansonsten gab’s noch ’ne Visions zu lesen, die uns noch einige einsame Stunden versüßen sollte. *hust* Angekommen sind wir dann so um 18 Uhr, auch dort war der Bahnhof rappelvoll. Also ging’s zuerst zum Burger King, dann zum Eurospar und anschließend zum Shuttlebus (oder auch „Schuttlebus“, wie man ihn in Salzburg schreibt…), die Fahrt war zwar holprig, aber schon in Ordnung. Schnell ging’s auch.

So, dann erst mal reingehen und einen Platz suchen – was nicht unbedingt einfach war, schließlich war schon jetzt fast alles voll. Sebi und Ina nahmen dann einen ziemlich nahe am Eingang, aber der Campingplatz war ohnehin in zwei Teile geteilt und so jeder einzelne nicht sonderlich groß.
Nach dem Aufbau des Zeltes war es schon recht dunkel und wir verbrachten den Abend im Grunde mit Blödlereien im Zelt bzw. Spaziergängen über den Zeltplatz.

Am nächsten Morgen dann der Schock: „Tool abgesagt – Sänger erkrankt!“. Damit war der Tag schon mal versaut, immerhin war das einer der Hauptgründe, weswegen Sebi, Ina und ich überhaupt hingefahren sind. Na ja, es ging trotzdem weiter und im Kerngelände wurde dafür erst mal jede Menge Gratiskram abgestaubt, T-Shirts, Feuerzeuge, Flip-Flops, Lanyards und das ganze Zeug. Dann ging’s damit noch mal zurück zum Zelt und anschließend zur Race Stage für Trail of Dead. Reviews dazu und zu allen anderen besuchten Konzerten gibt’s natürlich auf Insight the Outside. ;)
Danach gab’s die Eagles of Death Metal (mit meinem neuen Shirt!), sehr geil, leider hat die Betti gegen Ende einen Stagediver auf den Kopf bekommen. Bin dann mit ihr ins Zelt gegangen, da mich an dem Tag sowieso keine Band mehr interessierte – Sebi und Ina folgten auch bald, aber da haben wir schon geschlafen – leider nicht sonderlich gut, da sich irgendwelche Spasten einbilden mussten, um 3 Uhr in der Nacht vor unserem Zelt Fußball zu spielen, was natürlich nicht gerade leise von statten ging.
Ich meine, dass man sich keine Lammesstille auf einem Festival erwarten kann, ist mir schon bewusst, aber der Lärm war wirklich übertrieben. Lag aber bestimmt auch an dem Knotenpunkt, an welchem unser Zelt gelegen war. Nächstes Mal geht’s in die Tiefen des Zeltplatzes…

Am nächsten Morgen ging’s wegen der Hitze im Zelt wieder ziemlich früh auf die Beine, da man aber erst um 13 Uhr ins Kerngelände konnte, warteten wir eben wieder im Zelt bzw. besorgten uns Wasser und was zu essen. Dort streiften wir dann etwas herum, sahen uns die Verkaufsstände an und gingen dann zu Fotos, die recht nett waren. Wir saßen aber dennoch nur im Gras vor der Green Stage herum, hören und sehen konnte man aber dennoch gut. Während !!! sind wir dann aber gegangen, die waren auch etwas zu… seltsam. Ich meine, nichts gegen seltsame Musik, aber diese konnte nicht so richtig überzeugen. Na ja, anschließend standen Juliette and the Licks und danach MIA. auf dem Programm, auch nicht viel besser, aber Betti und ich verschwanden mittendrin ohnehin zu Jimmy Eat World. :D
Für die Beatsteaks setzten wir uns dann auf einen Hügel ins Gras, mittlerweile regnete es schon ziemlich heftig. Ja, Regen. Am ersten Tag noch Hitze, danach eigentlich nur noch schlechtes Wetter, leider, leider. Immerhin gab es aber eine große Videowall, mit der man sogar in die Zukunft sehen konnte! Soll heißen, die Bilder kamen immer schon ca. 1 Sekunde vor dem Ton an, warum, weiß ich nicht. Vor der Bühne war der Ton perfekt und so weit weg war die Videowall auch nicht. Na ja, vielleicht lag’s an den vorderen Boxen.
Betti blieb dann sitzen und ich verschwand zu den Nine Inch Nails, geplant war ja zuerst, in den Wavebreaker zu gehen, aber nix da – der war voll mit Ärzte-Fans, die den scheinbar schon stundenlang belagerten. Na ja, über das Konzert könnte ich mich stundenlang auslassen – nicht wegen der Performance, die war eigentlich recht cool, nein, es waren die nervenden Ärzte-Fans, die mich wütend machten und es immer noch tun. „Wir wollen die Ärzte sehen!“-Rufe während der ruhigen Lieder, gelangweilte Penner die nur herumsaßen (und das in den ersten Reihen) sowie fliegende Becher Richtung Bühne. Zum Glück waren um mich herum ein paar NIN-Fans, die mit mir abgingen, aber dass das reiner Zufall war, wurde mir schnell bewusst. Ich konnte den Amerikaner, der mit mir nach dem Konzert den Bühnenbereich verließ und wütend „Fucking germans, enjoy your german fucking band!“ rief, sehr gut verstehen. Auch wenn bestimmt nicht alle Ärzte-Fans dort so waren und die Band im Grunde nichts dafür kann, mag ich sie jetzt noch weniger. Die Hauptschuld liegt zudem auch bei den Veranstaltern, die sich einbildeten, NIN zwischen die Beatsteaks und Die Ärzte legen zu müssen. Dümmer geht’s kaum.

Wie auch immer, danach ging es zum Zelt (es war schon verdammt kalt), Sebi und Ina, die derweil bei Jan Delay waren, hielten es auch nicht länger aus und waren sogar schon dort. Ans Schlafen war aber dennoch nicht zu denken, denn statt fußballspielenden Halbwüchsigen durften wir diese Nacht zwei Besoffene ertragen, die Vodka im Gegenzug für irgendwelche Kunststückchen allen Vorbeigehenden anboten. Natürlich wieder einen Meter von unserem Zelt entfernt.

Freitags begann ähnlich wie die letzten Tage, erste Band waren dieses Mal Gods of Blitz, eine Indie-Band aus Berlin, die recht cool waren. Danach gingen wir zum ersten Mal in den Wellenbrecher (der erstaunlich leer war) um The Locos zu sehen, die echt geil waren! Ska aus Spanien, mit viel Witz und tollen Kostümen, die Party ging jedenfalls richtig ab! Weniger anschließend bei Fall Out Boy, die waren aber trotzdem recht gut. Irgendwie haben sie aber im Gegensatz zu The Locos verdammt kurz gespielt, zumindest kam mir das so vor.
Eigentlich wollten wir dann noch auf Billy Talent warten und derweil Millencolin ansehen, aber dafür war es uns nach einer Stunde viel zu kalt. Madsen haben wir noch teilweise mitbekommen, irgendwann kapitulierten wir dann aber (ohohoo~) und gingen ins Zelt, wovor ausnahmsweise keine Party abging, dafür später aber lautstark ein schon angekokelter Pavillion zerstört wurde.

Am nächsten Morgen hieß es Tagwache um 7 Uhr, damit wir noch den Zug um 9 Uhr erwischen, da Sebi und Ina noch ins Burgenland mussten. Klappte auch alles recht gut, um 9:10 Uhr fuhren wir los und erwischten auch ohne Reservierung (die hätte erst für 14 Uhr gegolten) noch einen Viererplatz im Zug. Die meiste Zeit schliefen wir aber ohnehin, da uns die Nächte viel abverlangt hatten. Dazwischen wurden zum fünfzigsten Mal die Visions oder (dann auch nicht mehr wirklich aufregend) der zweitneuste Musikexpress gelesen.
Nach der Ankunft in Wien fuhr ich dann heim, Sebi und Ina zum Südbahnhof und Betti auch zu sich nach Hause.

So, keine Ahnung, wie viel ich jetzt vergessen habe, aber hoffentlich hat man doch einen halbwegs guten Eindruck vom Festival bekommen. ;) Allgemein lässt sich sagen, dass wir noch ziemlich viel Glück hatten, bei all dem Blödsinn, der sich dort offenbar abgespielt hat: Trockeneisbomben, explodierende Gasflaschen (hörte man auch ziemlich deutlich), angezündete Zelte und Klos, Diebstähle und so weiter standen auf der Tagesordnung. Wir hatten wie gesagt keine Probleme damit, was aber wohl mehr Zufall als sonst etwas war.
Ansonsten nervte natürlich der Regen und der dadurch verschlammte Boden auf dem Zeltplatz, sowie die teuren Preise und die Fülle an Menschen, die eindeutig zu viel war für den zur Verfügung gestandenen Platz. Insgesamt aber doch ein gutes Festival, trotz der Tool-Absage.

So, jetzt ist es endgültig – ich fahre nach Berlin!
Zuerst war ich ziemlich unschlüssig wegen den Kosten; immerhin hab ich nicht mehr derart viel Geld, und trotz der günstigen 29€, die man für die Hinfahrt aus Wien zahlen muss, blecht man gleich mal 81€ bei der Rückfahrt. Aber da ich mir nun ohnehin nicht alles selbst zahlen muss, passt das schon.
Warum ich hinfahre? Nun, einerseits will meine Freundin eine ihrer Freundinnen besuchen (die hat Geburstag) und wäre sowieso hingefahren. Andererseits wollten wir beide schon immer mal die Stadt ansehen, also fahren wir eben zusammen hin. Und jetzt hat sich auch noch ergeben, dass Fear Before the March of Flames am 27. dort spielen, was ich mir natürlich ansehen werde. :D Superduper freu mich drauf.

Somit bin ich als weg vom:
14.8. – 18.8. (Frequency)
und vom
22.8. – 28.8. (Berlin)

Fahren werden wir über Nacht, was angesichts der Tatsache, dass wir nur Sitzplätze haben, ziemlich scheiße ist. Ich kann darin nämlich nicht sonderlich gut schlafen, aber wenn wir alleine in einem Abteil sind, könnten wir uns auf den Bänken ausbreiten…

Heute Nacht soll außerdem ein Sternschnuppenschauer aktiv sein, aber bis jetzt hab ich noch nichts gesehen. Werde mich in einer halben Stunde oder so wieder hinausbegeben, vielleicht hab ich dann mehr Glück…

Sharks and Danger

10. August 2007

Hab mir nun Windows XP mittels Parallels auf meinem OS X installiert – ging eigentlich reibungslos, Internet ist auch kein Problem. Irgendwie fühl ich mich in Windows aber unsicher. :D Soll jetzt kein Windows-Bashing werden, aber besonders im Vollbildmodus habe ich ständig Angst, dass irgendetwas nicht klappt und meinen Laptop schädigt. Da es auf virtuellen Maschinen aber sowieso immer Absicherungen gibt und Windows wohl kaum auf die tiefsten Systemkonfigurationen meines OS X zugreift, ist die Sorge praktisch unbegründet… aber dennoch da!

Na ja, ich werde Windows ohnehin nur für Programme nutzen, für die es keine OS-X-Version bzw. kein entsprechendes Pendant gibt, was sehr wenige sein werden. Für manche PSP-Programme beispielsweise ist es aber doch von Nöten (oder falls ich wieder mal was mit dem RPG-Maker machen will).

Ansonsten hat meine Mutter jetzt ein Upgrade unseres Internetzugangs durchgeführt – was verdammt gut klingt: 20 GB Fair Use 24/7 lang, bei Übertritt höchsten Sperrung des Zugangs bis zum Monatsende.
Klingt für viele ziemlich standardmäßig, aber wenn man bedenkt, dass wir davor untertags nur 1 GB Traffic zur Verfügung hatten und erst ab 18 Uhr (bis 8 Uhr) nach dem Fair-User-Prinzip geladen werden durfte… die Überziehungskosten sprengten meist den Rahmen des Ertragbaren.
So sind wir jetzt jedenfalls um einiges besser dran, zumal meine Mutter auf Grund eines Angebotes jetzt sogar eine geringere Monatspauschale zahlen muss.

So, jetzt gehe ich mich noch ein wenig mit Windows spielen (externe Festplatte erkennen lassen, Webcam ausprobieren) und dann… hm, zum Schlafen bin ich zu munter. Mal sehen.

(Boah, ich liebe meine einfallsreichen Kategorien!)

Hafsól

9. August 2007

Kennt ihr das? Wenn man träumt, und im Traum getroffene Personen unbedingt wieder sehen will. Oder Situationen erleben will, Orte sehen – was jedoch alles niemals möglich sein wird, da es die Personen gar nicht gibt und die Orte nicht exisitieren. Oder bestimmte Gegebenheiten ganz einfach nie wieder eintreffen werden.

Signals Set Fire

9. August 2007

Endlich gibt’s ein geregeltes Line-Up fürs Frequency-Festival!
Und obwohl ich eigentlich gar nicht so viele Bands sehen will und hauptsächlich wegen Tool und NIN dorthin komme, überschneiden sich natürlich gleich mal am ersten Tag zwei ebenfalls interessante Gruppen – in dem Fall Trail of Dead und die Dandy Warhols. Egal.

Hier mein vorläufiger Zeitplan:

Mittwoch (15.08.)
17.10 – 18.00 TRAIL OF DEAD (Race Stage)
18.30 – 19.20 EAGLES OF DEATH METAL (Race Stage)
23.20 – 01.00 TOOL (Race Stage)

Donnerstag (16.08.)
19.05 – 19.55 JIMMY EAT WORLD (Green Stage)
21.00 – 22.00 BEATSTEAKS (Race Stage)
22.30 – 00.00 NINE INCH NAILS (Race Stage)
00.30 – 02.30 DIE ÄRZTE (Race Stage)

Freitag (17.08.)
19.50 – 20.50 FALL OUT BOY (Race Stage)
23.30 – 00.50 BILLY TALENT (Green Stage)

Dabei frage ich mich gerade: Was ist mit +44? Die standen mal im Line-Up, sind jetzt aber irgendwie wieder weg. Blöd für meine Freundin, die die gerne sehen wollte – ich hätte auch nichts dagegen gehabt, „When Your Heart Stops Beating“ klingt ja doch recht anständig.
Na ja, das Festival wird ohnehin eines der Spontanbesuche – Jimmy Eat World oder die Beatsteaks kenne ich beispielsweise beide kaum, die Ärzte mag ich bis auf wenige Ausnahmen nicht sonderlich. Warum ich’s mir trotzdem ansehe? Live-Erfahrungen sammeln, vielleicht sind entsprechende Bands darin ja ganz gut oder überzeugen mich generell mit neuem Liedmaterial. Ansonsten wäre mein Plan auch ziemlich kurz, kann also sein, dass während des Festivals sogar noch Bands hinzukommen, die ich mir spontan gebe.

Anschließend wird es natürlich wieder Konzertberichte auf meinem Musikblog geben.